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Von Zahlung und Moral

In der deutschen Sprache (und allen anderen Sprachen) gibt es die wunderbare Möglichkeit, Wörter miteinander zu verbinden, auf dass die Komponenten zusammen einen völlig neuen Sinn ergeben.

Beispielsweise die Worte “Zahlung” und “Moral”. Während “Zahlung” erst einmal nur beschreibt, dass etwas bezahlt wird, verbinden wir mit dem Wort “Moral” eine ganze Menge. Gesellschaftliche Normen und Werte. Manch einer schwingt sich zum Moralapostel auf. Andere glänzen mit Doppelmoral. Es gibt Dinge, die auch heute noch als “moralinsauer” bezeichnet werden, was wiederum nichts anderes bedeutet, als dass die Moral hier mit erhobenem Zeigefinger droht.

Verbindet man jedoch “Zahlung” und “Moral” miteinander, schenkt den beiden noch das im deutschen Deutsch so geliebte und im österreichischen Deutsch so verpönte Bindungs-S, so erhält man das Wort “Zahlungsmoral”. Und obwohl keiner zugeben würde, dass es ihm an Moral bei Zahlungen fehlt, ist die Zahlungsmoral mancher Kunden ein echtes Problem für Selbstständige und Unternehmer.

Immer, wenn ein Kunde beschließt, seine Rechnung lieber später zu bezahlen, fehlen dem Auftragnehmer, der ja dafür eine Leistung erbracht hat, Gelder für so unwichtige Dinge wie Strom, Telefon, Miete, Lebensunterhalt, Investitionen in die eigene Firma oder in das eigene Wissen. Nicht umsonst geben Rechnungsprogramme verschiedene Zahlarten vor: sofort, innerhalb 14 Tagen und so weiter. In dem Moment, in dem eine Rechnung mit einem derartigen Vermerk versehen wird, rechnet der Auftragnehmer auch mit einem Zahlungseingang innerhalb dieser Frist.

Also, liebe Kunden: Rechnungen sind eine Zahlungsverpflichtung. Wenn wir Selbstständigen eine Nichtzahlung nicht sofort anmahnen, ist das allein unsere Kulanz euch gegenüber. Laut Gesetz dürften wir nach 14 Tagen mahnen. Ihr habt einen Auftrag erteilt, wir haben ihn erfüllt. Im Supermarkt zahlt ihr ja auch sofort und nicht erst in drei Monaten, wenns gerade besser passt.

An dieser Stelle danke ich im Übrigen allen meinen Kunden für ihre interessanten Aufträge und die meist prompten Zahlungseingänge.

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