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Google Panda: Der Bär geht um

Eigentlich ist der Pandabär ja äußerst beliebt. Sieht knuffig und plüschig aus, wirkt immer etwas tapsig und ist außerdem vom Aussterben bedroht.

Für Suchmaschinenoptimierer und Freunde des schnellen Geldes im Internet jedoch entwickelt sich der Panda, genauer gesagt der von Google, gerade zum Alptraum. Denn mit dem Update Google Panda setzt Google auf Relevanz, Qualität und Benutzerfreundlichkeit.

In den USA und Großbritannien sowie anderen Teilen der Welt hat der Panda schon aufgeräumt in den Suchergebnissen. Massencontent und Keywordtexte landen nun nicht mehr auf den oberen Rängen, sondern unter ferner liefen. Und wurde auch in Deutschland anfangs noch abgewunken, so setzt sich der Bär auch hier langsam durch.

Was macht Google Panda?

Das Ziel von Google Panda ist es, dem Suchenden wirklich relevante Links zu bieten. Texte mit Mehrwert und echte Informationen. Bisher rankten vor allem Seiten hoch, deren Keyworddichte besonders hoch war. Was dazu führte, dass dem Nutzer, der auf der Suche nach einem Produkt war und bspw. nur “Auto mieten Berlin” eingab, zuerst einmal zahlreiche Links auf Vergleichsseiten oder reine Klickseiten angezeigt wurden. Die Texte auf diesen Seiten sind so verschwurbelt geschrieben, dass nur eine Suchmaschine etwas damit anfangen kann.

Kleines Beispiel gefällig? Für einen SEO-Text mit der eben genannten Keywordgruppe wird dann so etwas produziert:

“Sie wollen Auto mieten Berlin?” Klingt ein bisschen wie “Wolle Rose kaufe?”, oder?

Etwas bessere Texter kommen auf solche Formulierungen:

“Sie wollen ein Auto mieten – Berlin ist der ideale Ort dafür.”

Schön ist beides nicht, soll es aber auch nicht sein, denn es ist ja nicht für Menschen, sondern für Maschinen geschrieben. Viele SEOs versprechen ihren Kunden (oder sich selbst) das schnelle Geld über Seiten, die voll mit Werbung sind. Je mehr Leute auf die Seite klicken, desto wahrscheinlicher ein Klick auf eine der Google-Ads was wiederum Geld pro Klick bringt.

Der Panda will das beenden. Der Panda möchte, dass Sie als Nutzer, der in Berlin ein Auto mieten will, auf die wirklich relevanten Seiten kommen. In diesem Fall also auf die Seiten von Autovermietern.

SEO ist jetzt also out?

Nein, SEO ist weiterhin wichtig. ABER: Panda setzt nun durch, was als Maßstab schon immer galt – Maß halten. Massive Verlinkungen nach innen oder außen machen den Algorithmus aufmerksam, ebenso eine zu hohe Keyworddichte. Natürlich spielen Keywords eine Rolle, auch weiterhin. Aber eben in Maßen, nicht in Massen.

Es geht um den Nutzer. SEO soll hier helfen, dem Nutzer die bestmöglichen Suchtreffer zu bieten, die mit relevanten Informationen. Wie man schlechte SEO von guter (schon immer übrigens) unterscheidet, schreibt Ralf Seybold.

Und was noch?

Google Panda setzt darüber hinaus noch auf weitere Kriterien. Unter anderem die Usability, also wie nutzerfreundlich eine Seite gestaltet ist. Martin Höllinger nennt dies Seobility.

Das Schlagwort schlechthin ist bei Google Panda Qualität. Das gilt sowohl für die Seiteninhalte als auch für die Verlinkungen. Sollten Sie also bisher eher wenig Augenmerkt auf die Inhalte gelegt haben, sollten Sie diese überprüfen und ggf. austauschen. Es geht um Unique Content, also einzgartige Inhalte. Das ist einer der Gründe, warum Seiten wie Suite101.com, auf denen Texte mehrfach eingestellt werden, mit Panda ins Bodenlose gestürzt sind.

Was kann ich tun?

Es ist im Grunde ziemlich einfach: qualitativ hochwertiger Content, der SEO nicht ausschließt, aber auch nicht überbewertet, ist der Weg. Panda geht auch und vor allem gegen die sogenannten Contentfarmen vor, in denen täglich Tausende billige Keywordtexte produziert werden, die keinerlei Gehalt haben.

Einige der relevanten Fragen für gute Texte finden sich bei Blogdevil:

- Würden Sie den Informationen in diesem Text vertrauen?

- Ist dieser Text von einem Experten geschrieben, der sich  mit dem Thema gut auskennt?

- Enthält der Text Fehler in der Rechtschreibung oder in der Grammatik, stilistische oder sachliche Fehler?

- Bietet der Text mehr Informationen als andere Seiten in den Suchergebnissen?

- Wurde der Artikel gründlich redigiert oder wurde er schlampig und auf die Schnelle erstellt?

- Würden Sie diese Seite mit einem Lesezeichen versehen, an einen Freund weiterleiten oder empfehlen?

- Wurde die gesamte Webseite mit Sorgfalt und Liebe zum Detail erstellt?

Mehr dazu findet der geneigte Leser direkt im Google-Blog.

Puh. Ziemlich viel Info. Was ist mit Social Media?

Gute Frage, liebe Stimme aus dem Off. Natürlich verzahnt Google seine Produkte untereinander. So wird in den Suchergebnissen über kurz oder lang auch die (schon mögliche) Empfehlungsrate via +1-Button eine Rolle spielen. Diese +1e :-) finden sich auf der Profilseite bei Google+ wieder, wo sie für andere einsehbar sind. Je mehr Sucher einen Link als hilfreich bewerten, indem sie ihm +1 geben, desto wahrscheinlicher ist es (für den Algorithmus), dass das Ergebnis tatsächlich ein guter Treffer ist.

Und nun?

Wenn Sie ein Seitenbetreiber sind, sollten Sie sich mit Ihren Inhalten auseinandersetzen. Sollten die Keyworddichte und die Verlinkungen prüfen. Alles im Lack? Na prima. Panda kann Ihnen nichts, wenn Sie Ihren Lesern echten Mehrwert und gute Qualität bieten.

Alles nicht sooo optimal? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder gehen Sie selbst an die Texte und arbeiten Sie um. Oder Sie suchen sich jemanden, der das für Sie übernimmt.

Übrigens: Professionelle Texter haben schon immer Texte geschrieben, die Panda überleben würden. ;-)

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2 comments to Google Panda: Der Bär geht um

  • meta morfoss

    das ist ein richtig guter tipp. meine firma ist grade am neu-design der website, da liefert mir dieser text eine richtig, richtug gute argumentationshilfe, warum das so dringend nötig war :o )
    (die alte site war nciht web-, sondern cobweb-content, hihi)

    danke!

    mmo

  • sehr interessant, danke!

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