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	<title>textblicke &#187; Allgemeines</title>
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		<title>Social Media und Marketing</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 09:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Ihnen jemand verspricht, dass er Ihnen für eine bestimmte Festsumme eine Fanpage bei Facebook baut und diese für Sie bespielt und dafür sorgen wird, dass Sie gaaaaanz viele Fans (= Kunden) in kürzester Zeit bekommen, dann gibt es genau eines, was Sie tun sollten: Lächeln Sie ihn freundlich an und lehnen Sie dankend ab. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Ihnen jemand verspricht, dass er Ihnen für eine bestimmte Festsumme eine Fanpage bei Facebook baut und diese für Sie bespielt und dafür sorgen wird, dass Sie gaaaaanz viele Fans (= Kunden) in kürzester Zeit bekommen, dann gibt es genau eines, was Sie tun sollten: Lächeln Sie ihn freundlich an und lehnen Sie dankend ab.</p>
<p>Das Gleiche gilt für alle Versprechungen, in denen es darum geht, mit Social Media innerhalb kürzester Zeit Unsummen zu verdienen.</p>
<p>Das Kompositum Social Media besteht aus zwei Wörtern: Social und Media. Marketing und Geldverdienen kommt nicht darin vor. Das ist es, was viele selbsternannte Social Media-Experten nicht wahrhaben wollen. Social Media ist genauso wenig die Kuh mit dem ewig gefüllten Euter wie es das Internet selbst ist.</p>
<p>Es geht um Interaktion, es geht darum, mit dem Kunden in Kontakt zu kommen, seine Meinung aufzunehmen, Kritik wahrzunehmen und daraufhin zu reagieren. Es geht um Aufmerksamkeit. Verkaufen ist nicht erstes Ziel im Social Web. Identifizierung des Kunden mit der Marke hingegen schon. Mit einem gelungenen Auftritt im Social Web können Sie es schaffen, dass Ihre Firma auch Leuten im Gedächtnis bleibt, die nicht Ihre Kunden sind, sich aber bei Gelegenheit daran erinnern, dass es Sie gibt.</p>
<p>Social Media erfordert vor allem die Fähigkeit, Kritik nicht nur auszuhalten, sondern sie konstruktiv umzusetzen. Mit Social Media bekommen Sie ein Marktbarometer geschenkt, ohne, dass Sie dafür eine Marktforschungsagentur einschalten müssen. Vorausgesetzt, Sie können damit umgehen.</p>
<p>Hier folgen nicht die ultimativen Tipps, die an anderen Stellen nicht stehen. Denn Social Media hat ein paar Grundregeln, die es zu beachten gilt, von denen Sie aber manche Berater versuchen werden abzubringen.</p>
<p><strong>1. Sind Sie bereit?</strong></p>
<p>Sind Sie bereit, sich täglich Zeit zu nehmen, Ihre Social Media Kanäle zu bespielen und sich um die Reaktionen zu kümmern? (Social Media kostet Zeit, am Anfang sogar viel Zeit. Haben Sie diese Zeit?)</p>
<p>Sind Sie bereit, sich auch unangenehmen Fragen mit eloquenten Antworten zu stellen, die jedoch keine leeren Worthülsen sind? (Unehrlichkeiten und Oberflächlichkeiten, leere Versprechungen und Ignoranz sind Todesstöße im Social Web. Sie können sehr schnell zu Shitstorms führen. Auf unangenehme Fragen müssen schnell Antworten gegeben werden. Und zwar Antworten, die Lösungen anbieten, die innerhalb relativ kurzer Zeit umsetzbar sind. Ansonsten bekommen Sie ungewollt sehr viel Aufmerksamkeit der negativen Art.)</p>
<p>Sind Sie bereit, Ihre Arbeitsweise transparent nach außen zu tragen? (&#8220;Meine Fans auf Facebook geht doch nicht an, wie ich arbeite&#8221;. Falsch. Genau das tut es. Die kleinste Unstimmigkeit kann die oben genannten Reaktionen hervorrufen.)</p>
<p><strong>2. Haben Sie die richtigen Leute?</strong></p>
<p>Ich habe es hier schon oft geschrieben: Social Media macht sich nicht nebenbei. Es reicht nicht, einfach einen Praktikanten zwischen Kaffeeholen und Kopieren an den PC zu setzen und ihm zu sagen &#8220;Mach ma&#8221;. Alles, was die Firma mittels Social Media nach außen trägt, muss Hand und Fuß haben. Alle Reaktionen müssen firmenkonform geregelt werden können. Social Media sollte in Ihrem Unternehmen jemand machen, der die Firma von A bis Z kennt und genau weiß, wen er bei welchen Problemen fragen kann.</p>
<p>Choleriker haben es schwer im Social Web. Die allseits verhassten Trolle fangen Diskussionen an nur um der Diskussion willen. Oder sie schreiben an Ihre Pinnwand bei Facebook &#8220;Firma XYZ ist doof, weil die 1990 ABC mit mir gemacht haben&#8221;. Hier braucht es einen besonnenen Charakter für die Betreuung, der sich von solchen Äußerungen nicht provozieren lässt. Niemals dürfen Sie in solche Diskussionen einsteigen.</p>
<p><strong>Auch unliebsame Kommentare werden nicht gelöscht!</strong> Die einzigen Gründe für die Löschung oder Nichtveröffentlichung von Kommentaren sind für Sie offensichtliche Verstöße gegen das Grundgesetz, also rassistische, diskriminierende oder beleidigende Kommentare. Spätestens, wenn jemand Sie darauf aufmerksam macht, dass dem so ist, müssen Sie löschen. Dasselbe gilt bei Pornographie. Sie sind zwar gesetzlich nicht verpflichtet, in Kommentaren verlinkte Inhalte zu prüfen, dennoch sollten Sie es tun, wenn Sie den leisesten Zweifel hegen.</p>
<p>Dass Ihnen ein Kommentar nicht passt oder Sie nicht wissen, was Sie damit anfangen sollen, ist kein akzeptabler Grund für eine Löschung. Die elegantere Lösung ist stets eine Erklärung im Stil eines vehementen Widerspruchs gegen die im Kommentar vertretene Meinung, ohne sich jedoch dabei auf das Niveau des ursprünglichen Kommentators hinab zu begeben. Das kann eine knifflige Angelegenheit sein, sagt jedoch viel darüber aus, wie Sie mit solchen heiklen Dingen umzugehen wissen.</p>
<p>Glauben Sie mir: Jemand, der es darauf anlegt, Ihnen zu schaden, wird Ihnen aus einer kommentarlosen Löschung oder Nichtveröffentlichung einen Strick drehen. (Angenommen, jemand hat 5000 Follower bei Twitter, Sie löschen seinen Kommentar bei Facebook, weil Ihnen die Äußerung persönlich gegen den Strich geht. Derjenige postet auf Twitter &#8220;Zensur! Firma XYZ hat gerade meinen Kommentar gelöscht, weil sie mit Kritik nicht umgehen kann!&#8221;. 5000 potenzielle Leser, die potenziell auf Ihre Seite bei Facebook kommen und sich dort auf Ihrer Pinnwand zur Zensur äußern.)</p>
<p>Stellen Sie sich immer vor, das würde im wahren Leben passieren. Jemand kommt aus der Masse auf Sie zu und beleidigt Sie oder Ihre Firma. Welche Reaktion wäre am besten? Zurück beleidigen und Dresche kassieren, in die sich andere einmischen und die zudem noch die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf sich zieht? Oder besser lächeln und antworten: &#8220;Oh, das tut mir Leid, dass Sie diesen Eindruck haben. Kommen Sie doch auf einen Kaffee mit hinein, dann können wir gern darüber reden.&#8221;? Wenn der Troll auf den Kaffee nicht eingeht und weiter pöbelt, kann (und sollte) man ihn übrigens tatsächlich stehen lassen. Aber nur dann.</p>
<p><strong>3. Haben Sie eine Strategie?</strong></p>
<p>Natürlich kann man planlos in die Welt des Social Web einsteigen. Aber fahren Sie mit dem Auto über die Grenze eines Ihnen völlig unbekannten Landes und gucken dann, was passiert? Wenn Sie Glück haben, sehen Sie dort schöne Landschaft und hübsche Städtchen und treffen auf nette Menschen. Wenn Sie Pech haben, landen Sie im Kriegsgebiet und Ihr Auto fährt 100 Meter hinter der Grenze über eine Bombe.</p>
<p>Es braucht keine bis ins letzte Detail ausgeplante Strategie. Dafür ist Social Media zu schnelllebig und der Wind dreht zu oft. Flexibilität ist daher eine Grundvoraussetzung. Starre Pläne sind tödlich.</p>
<p>Sie sollten die Stärken, vor allem aber die Schwächen Ihres Unternehmens kennen. Und Sie sollten nicht völlig blind in diese Welt tappen. Bevor Sie Social Media beruflich nutzen, spielen Sie am besten privat ein wenig herum. Lernen Sie die Regeln am eigenen Leib kennen. Ihre Firma ist bisher ohne Social Media ausgekommen, da kommt es auf ein paar Monate auch nicht mehr an. Ein guter erster Schritt, der positiven Eindruck macht, ist allemal besser als der Versuch, semiprofessionell alle Fronten gleichzeitig zu befeuern.</p>
<p>Beginnen Sie nur mit einer Großoffensive an allen Fronten (Blog, Facebook, Twitter, Google+), wenn Sie wirklich die Ressourcen dafür haben. Ansonsten ist es besser, wenn Sie nach und nach aufstocken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie haben Fragen? Dann <a title="Kontakt zu textblicke Berlin" href="http://textblicke.de/textsicher-und-kommunikativ-mit-textblicke/kontakt/" target="_blank">kontaktieren Sie mich</a> oder hinterlassen Sie Ihren Kommentar gleich hier!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Werkzeuge für Twitter</title>
		<link>http://textblicke.de/2011/03/werkzeuge-fur-twitter/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Markt der Apps und Anwendungen ist nahezu unendlich. Unzählige Twitterclients stehen dem User zur Verfügung, er muss nur wählen. Noch mehr Werkzeuge werden täglich entwickelt, die einen hilfreich, die anderen weniger. Wie soll man nun also erkennen, was wirklich gut ist und was nicht? Zum Glück gibt es Leute, die das für uns tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt der Apps und Anwendungen ist nahezu unendlich. Unzählige Twitterclients stehen dem User zur Verfügung, er muss nur wählen. Noch mehr Werkzeuge werden täglich entwickelt, die einen hilfreich, die anderen weniger.</p>
<p>Wie soll man nun also erkennen, was wirklich gut ist und was nicht? Zum Glück gibt es Leute, die das für uns tun und uns netterweise an ihren Erkenntnissen teilhaben lassen.</p>
<p>Darum gibt es hier den <a href="http://kommunikation-zweinull.de/179-twitter-tools-mit-beschreibung-und-reviews/" target="_blank">Link zur Aufstellung von 179 nützlichen Twittertools</a>.</p>
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		<title>Wieviel Offenheit braucht Erfolg?</title>
		<link>http://textblicke.de/2011/03/wieviel-offenheit-braucht-erfolg/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 12:29:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den heutigen Zeiten, in denen Unternehmen sich immer weiter nach außen öffnen, stellt sich die Frage: Wie weit sollte sich das Unternehmen nach innen öffnen? Sicher ist es nicht notwendig zu wissen, welche Leberflecken der Chef sich hat entfernen lassen oder ob seine Frau regelmäßig zum Botox-Spritzen geht. Jedoch gibt es eine gewisse Basis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den heutigen Zeiten, in denen Unternehmen sich immer weiter nach außen öffnen, stellt sich die Frage:</p>
<p>Wie weit sollte sich das Unternehmen nach innen öffnen?</p>
<p>Sicher ist es nicht notwendig zu wissen, welche Leberflecken der Chef sich hat entfernen lassen oder ob seine Frau regelmäßig zum Botox-Spritzen geht. Jedoch gibt es eine gewisse Basis, die dazu führt, dass ein Team sich wohl fühlt.</p>
<p>So sollte es beispielsweise selbstverständlich sein, dass die Mitarbeiter in wichtige Entscheidungen mit einbezogen werden. Wer immer nur verkündet, was sich ändern wird, ohne für Kritik zugänglich zu sein, riskiert die Unzufriedenheit der Mitarbeiter.</p>
<p>Offenheit nach außen kann nur funktionieren, wenn innerhalb des Unternehmens offen geredet werden kann. Dazu gehört Kritik ebenso wie Lob, was manche Chefs jedoch gern vergessen. Dazu gehören auch klare Spielregeln, die für alle Mitarbeiter inklusive der Chefetage gelten. Naturgemäß lässt sich diese aber meist nicht gern in die Karten schauen.  Weiterhin gehört dazu, dass Einzelne nicht vor dem Team abgewertet werden, ein Lob hingegen darf und sollte vor dem Team ausgesprochen werden. Das motiviert auch den Rest der Belegschaft.</p>
<p>Ein gutes Mittel, um herauszufinden, was die eigenen Mitarbeiter bewegt, ist die regelmäßige Mitarbeiterbefragung. Hier sollten alle Mitarbeiter einbezogen werden und nicht nur die einzelnen Abteilungsleiter. Darüber hinaus sollte sie anonym ablaufen und die Ergebnisse offengelegt und diskutiert werden. Nur so wird erreicht, dass Mitarbeiter sich ernst genommen fühlen und sich gern in die Weiterentwicklung der Firma einbringen.</p>
<p>Mehr zum Thema &#8220;Transparenz in Unternehmen&#8221; finden Sie <a href="http://www.faz.net/-01oou2" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Social Media Marketing braucht Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 11:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Abschreckende am so genannten Social Media Marketing (SMM) ist die Tatsache, dass es Zeit benötigt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Marketing, wo eine Kampagne geplant und dann durchgeführt wird oder einfach Anzeigen geschaltet werden, ist SMM weniger greifbar. Der große Vorteil von SMM liegt jedoch darin, dass es möglich ist, eine Marke den Kunden so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Abschreckende am so genannten Social Media Marketing (SMM) ist die Tatsache, dass es Zeit benötigt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Marketing, wo eine Kampagne geplant und dann durchgeführt wird oder einfach Anzeigen geschaltet werden, ist SMM weniger greifbar.</p>
<p>Der große Vorteil von SMM liegt jedoch darin, dass es möglich ist, eine Marke den Kunden so nahe zu bringen, dass diese sich mit ihr identifizieren. Allerdings funktioniert es nicht so, wie viele Unternehmen es praktizieren: nebenbei.</p>
<p>Für SMM braucht es Mitarbeiter, die sich intensiv mit den jeweiligen Kanälen auskennen, beschäftigen und diese pflegen. Es genügt nicht, einen Praktikanten abzustellen mit dem Auftrag &#8220;Mach ma Twitter&#8221;. Der Praktikant müsste weit reichende Branchenkenntnis ebenso besitzen wie eine ausgeprägte Medienkompetenz und Affinität zu den Internetkanälen. Er müsste die Firma aus dem Effeff kennen und auf jede etwaige Frage und jeden etwaigen Kommentar eine kluge und mitunter diplomatische Antwort haben. Sie sehen das Problem?</p>
<p>Nicht umsonst gibt es ganze Agenturen, die sich auf SMM spezialisiert haben. Diese nehmen Ihnen diese Arbeit ab, wenn Sie in Ihrer Firma keine Kapazitäten frei haben. Professionelles SMM ist viel mehr als nur nebenbei ein paar Tweets und jede Woche ein Eintrag auf der Facebook-Fanseite.</p>
<p>Die <a href="http://www.verlagederzukunft.de/2011/01/05/wieviel-zeit-benotigt-social-media-marketing/" target="_blank">Verlage der Zukunft </a>haben einmal aufgelistet, wieviel Zeit es benötigt, damit SMM wirklich greift und funktioniert. Sie teilen eine SMM-Kampagne in fünf Einheiten ein:</p>
<p>- <strong>Zuhören </strong>(Gespräche verfolgen, Terrain sondieren, Konkurrenz beobachten etc.)</p>
<p>- <strong>Werben </strong>(Eigene Inhalte erstellen und teilen)</p>
<p>- <strong>Teilhaben </strong>(aktive Beteiligung an Gesprächen, Diskussionen etc.)</p>
<p>- <strong>Veröffentlichen </strong>(andere teilhaben lassen an eigenen Inhalten, bspw. mit einem Firmenblog)</p>
<p>- <strong>eigene Community aufbauen</strong> (ohne Follower und Fans kein SMM)</p>
<p>Das Konzept sieht einen groben Zeitplan von bis zu fünf Stunden in der Woche für SMM vor. Das ist natürlich nur ein Richtwert. Je aktiver das SMM, desto erfolgreicher ist es auch.</p>
<p>Tun Sie also sich und Ihrer Firma einen Gefallen und lassen Sie SMM nicht einfach nebenher laufen. Derjenige, der diese Aufgabe übernimmt, wird schnell das Gefühl haben, dass seine Bemühungen im Sande verlaufen, vor allem, wenn er es zusätzlich zu seinen sonstigen Aufgaben in einen engen Zeitplan quetschen muss. Planen Sie von vornherein diese Zeit als Minimum ein und betrauen Sie einen Mitarbeiter damit, der über die oben genannten Kompetenzen verfügt.</p>
<p>Für Sie ist absehbar, dass Sie diese Kapazitäten nicht erübrigen können, Sie möchten aber trotzdem nicht auf SMM verzichten, weil Sie hier Potenzial für die Zukunft sehen? Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu textblicke auf. Wir finden gemeinsam eine Lösung.</p>
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		<item>
		<title>Leistungsschutz für Verleger im Web?</title>
		<link>http://textblicke.de/2011/01/leistungsschutz-fur-verleger-im-web/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 14:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der nun folgende offene Brief an die deutschen Verleger stammt aus der Feder von Mario Sixtus, veröffentlicht bei Carta. Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz? Liebe Verleger, das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein Internet ist so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der nun folgende offene Brief an die deutschen Verleger stammt aus der Feder von Mario Sixtus, veröffentlicht bei <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/" target="_blank">Carta</a>.</p>
<h2><em>Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?</em></h2>
<p>Liebe Verleger,</p>
<p>das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal  deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein  Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was  reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure  Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr  nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien  Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben  würde. Ihr habt seriöse und un- seriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen,  damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf  diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig  mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von  den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz.  Verleger: geht’s noch?</p>
<p>Bitte unterbrecht mich, falls ich etwas falsch verstanden habe mit  diesem “Leistungsschutzrecht“, was gut sein kann, denn logisch ist das  alles bestimmt nicht. Ihr wollt eine Art Steuer kassieren für all die  Arbeit, die es bereitet, Texte online zu publizieren. Das ist die  Leistung, die geschützt und bezahlt werden soll. Nicht etwa die Texte  selbst sind es, für die ihr honoriert werden wollt, sondern das  Zusammentragen und online stellen. Richtig? Wo und wie dieses Geld  eingesammelt werden soll, ist zwar noch nicht ganz klar, aber immerhin  habt ihr da schon ein paar Ideen. Vielleicht aber könnte man dazu auch  Wahnvorstellung sagen. Einer dieser Einfälle, der ein wenig nach  Megalomanie, Irrwitz und gekränktem Narzissmus schmeckt, lautet:  News-Aggregatoren sollen zahlen. Also Angebote wie Google News. Dafür,  dass sie diese Textschnipselchen anzeigen, die als Hyperlinks dienen,  die zu euren Verlagsangeboten führen. Google spült euch die Hälfte eurer  Besucher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in  etwa so, als würde ein Restaurantbesitzer Geld von den Taxifahrern  verlangen, die ihnen Gäste bringen.</p>
<p>Dann ist da noch die Idee, gewerbliche Computernutzer zur Kasse zu  bitten. Pauschal und auf Verdacht. Denn sie könnten ja irgendwie davon  profitieren, dass ihr umgeklöppelte Agenturmeldungen,  Oktoberfest-Bilderklickstrecken und überlaufende Inhalte eures  Print-Redaktionssystems ins Web pumpt. Eine Verleger-GEZ wollt Ihr euch  zusammenlobbyieren. Einerseits. Auf der anderen Seite droht ihr mit  rituellem Selbstmord, wenn die gebührenfinanzierte Tagesschau eine  iPhone-App bereitstellt. Wie geht das zusammen? <strong>Die  Öffentlich-Rechtlichen sind aufgrund ihrer Gebührenfinanzierung eure  erklärten Todfeinde, andererseits wollt ihr euch in gebührenfinanzierte  Verleger verwandeln? Ja habt Ihr denn überhaupt keinen Stolz?</strong></p>
<p>Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein  Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die  Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch  gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu  Arbeits- platzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt. Und die  schwarz-gelbe Regierung hat ein wie auch immer geartetes  Leistungsschutzrecht sogar schon in ihren Koalitionsvertrag geschrieben.  Das ist ebenfalls kein Wunder, schließlich hat sich die politische  Elite mit der alten Medien-Oligarchie prima arrangiert. Man kennt sich  und weiß sich zu nehmen.</p>
<p>Der CTRL-Verlust-Blogger Michael Seemann hat den hübschen Begriff  “Leistungsschutzgeld“ erfunden. Eigentlich wollt ihr auch ein  “Leitungsschutzgeld“: Wer beruflich eine Internet-Leitung hat, soll  zahlen, zu eurem Artenschutz. Wisst ihr was, Verleger? Haut doch einfach  ab aus dem Web, wenn es euch hier nicht gefällt. Nehmt eure Texte mit  und druckt sie auf Papier oder schickt sie meinetwegen per Fax weg.  Denn: Euch hat niemand gerufen.</p>
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		<title>Von Zahlung und Moral</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 08:53:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der deutschen Sprache (und allen anderen Sprachen) gibt es die wunderbare Möglichkeit, Wörter miteinander zu verbinden, auf dass die Komponenten zusammen einen völlig neuen Sinn ergeben. Beispielsweise die Worte &#8220;Zahlung&#8221; und &#8220;Moral&#8221;. Während &#8220;Zahlung&#8221; erst einmal nur beschreibt, dass etwas bezahlt wird, verbinden wir mit dem Wort &#8220;Moral&#8221; eine ganze Menge. Gesellschaftliche Normen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der deutschen Sprache (und allen anderen Sprachen) gibt es die wunderbare Möglichkeit, Wörter miteinander zu verbinden, auf dass die Komponenten zusammen einen völlig neuen Sinn ergeben.</p>
<p>Beispielsweise die Worte &#8220;Zahlung&#8221; und &#8220;Moral&#8221;. Während &#8220;Zahlung&#8221; erst einmal nur beschreibt, dass etwas bezahlt wird, verbinden wir mit dem Wort &#8220;Moral&#8221; eine ganze Menge. Gesellschaftliche Normen und Werte. Manch einer schwingt sich zum Moralapostel auf. Andere glänzen mit Doppelmoral. Es gibt Dinge, die auch heute noch als &#8220;moralinsauer&#8221; bezeichnet werden, was wiederum nichts anderes bedeutet, als dass die Moral hier mit erhobenem Zeigefinger droht.</p>
<p>Verbindet man jedoch &#8220;Zahlung&#8221; und &#8220;Moral&#8221; miteinander, schenkt den beiden noch das im deutschen Deutsch so geliebte und im österreichischen Deutsch so verpönte Bindungs-S, so erhält man das Wort &#8220;Zahlungsmoral&#8221;. Und obwohl keiner zugeben würde, dass es ihm an Moral bei Zahlungen fehlt, ist die Zahlungsmoral mancher Kunden ein echtes Problem für Selbstständige und Unternehmer.</p>
<p>Immer, wenn ein Kunde beschließt, seine Rechnung lieber später zu bezahlen, fehlen dem Auftragnehmer, der ja dafür eine Leistung erbracht hat, Gelder für so unwichtige Dinge wie Strom, Telefon, Miete, Lebensunterhalt, Investitionen in die eigene Firma oder in das eigene Wissen. Nicht umsonst geben Rechnungsprogramme verschiedene Zahlarten vor: sofort, innerhalb 14 Tagen und so weiter. In dem Moment, in dem eine Rechnung mit einem derartigen Vermerk versehen wird, rechnet der Auftragnehmer auch mit einem Zahlungseingang innerhalb dieser Frist.</p>
<p>Also, liebe Kunden: Rechnungen sind eine Zahlungsverpflichtung. Wenn wir Selbstständigen eine Nichtzahlung nicht sofort anmahnen, ist das allein unsere Kulanz euch gegenüber. Laut Gesetz dürften wir nach 14 Tagen mahnen. Ihr habt einen Auftrag erteilt, wir haben ihn erfüllt. Im Supermarkt zahlt ihr ja auch sofort und nicht erst in drei Monaten, wenns gerade besser passt.</p>
<p>An dieser Stelle danke ich im Übrigen allen meinen Kunden für ihre interessanten Aufträge und die meist prompten Zahlungseingänge.</p>
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		<title>Was genau ist Twitter?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 06:00:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was genau ist Twitter und wie nutzt man es richtig? Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, direkt gefolgt von der Frage nach dem Sinn von Twitter. Genauso oft höre ich die Frage &#8220;Was interessiert es mich, wer wann seinen Kaffee trinkt?&#8221;. Zuerst einmal: Es gibt keine richtige oder falsche Nutzung von Twitter. Jeder Benutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was genau ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Twitter</a> und wie nutzt man es richtig?</strong></p>
<p>Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, direkt gefolgt von der Frage nach dem Sinn von Twitter. Genauso oft höre ich die Frage &#8220;Was interessiert es mich, wer wann seinen Kaffee trinkt?&#8221;.</p>
<p>Zuerst einmal: Es gibt keine richtige oder falsche Nutzung von Twitter. Jeder Benutzer definiert diesen Dienst für sich so, wie es ihm am liebsten ist. Die weit verbreitete Meinung, Twitter sei ursprünglich ein reiner Informationsverbreitungsdienst gewesen, ist falsch. Denn Twitter war von Anfang an als Microblogging konzipiert, das heißt, es gab seinen Nutzern von Anfang an 140 Zeichen zur freien Verfügung. Was sie in ihren Tweets ausdrücken, ist allein ihre Wahl.</p>
<p><strong>Informationen sammeln</strong></p>
<p>Mit der Auswahl bestimmter Accounts, denen man &#8220;folgt&#8221;, abonniert man deren Tweets. Welchen Account ich auswähle, ist allein mir überlassen. Möchte ich Twitter nur passiv zum Sammeln von Informationen zu bestimmten Themen nutzen, folge ich nur Accounts, die für mich sinnvolle Informationen verbreiten.</p>
<p><strong>Informationen verbreiten</strong></p>
<p>Besonders bei Firmenaccounts ist es sinnvoll, Twitter aktiv zu nutzen und selbst Informationen zu verbreiten. Das kann in Form von Blogeinträgen geschehen, deren Link man seinen &#8220;Verfolgern&#8221; zur Verfügung stellt. Eine weitere Möglichkeit sind die Retweets, mit denen man Tweets, die man selbst für interessant erachtet, seinen Followern weitergibt. Die dritte und sicher aufwändigste Form ist, sich selbst durchs Internet zu forsten und Links von interessanten Seiten mit einem Kommentar zu posten.</p>
<p><strong>Twitter &#8211; ein soziales Netzwerk?</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Nennung sozialer Netzwerke taucht Twitter immer wieder auf. Doch wie kann ein Dienst, der zur Verbreitung von 140-Zeichenmeldungen ausgelegt ist, als soziales Netzwerk fungieren?</p>
<p>Nun, es ist recht einfach. Ein wesentlicher Teil von Twitter sind die Replies oder Mentions. Indem ich in einen Tweet &#8220;@xyz&#8221; einbaue, weise ich nicht nur meine Follower auf diesen Account hin, der Tweet wird ihm @xyz auch als Erwähnung angezeigt. Er kann dann wiederum entscheiden, ob er darauf reagiert und meinen Account mit einem @textblicke erwähnt.</p>
<p>Auf diese Weise wird Twitter zu einem weltweiten Chatraum. Ich kann mich mit meinen Followern unterhalten, mehr über sie erfahren. Der soziale Aspekt von Twitter ist also &#8211; wie jeder andere Aspekt auch &#8211; optional.</p>
<p><strong>Ja, und was ist Twitter nun?</strong></p>
<p>Ich KANN Twitter als Chat nutzen, MUSS aber nicht. Ich KANN auf Replies reagieren, MUSS aber nicht. Ich KANN nur Informationen sammeln, MUSS mich aber nicht darauf beschränken. Ich KANN nur Informationen verbreiten, MUSS mich aber nicht drauf beschränken. Ich KANN alle Aspekte nutzen, MUSS aber nicht.</p>
<p>Es gibt keine Regeln. Ich entscheide, was Twitter für mich ist. Aber ein Tipp vom Profi: Twitter macht nur wirklich Spaß, wenn man mit seinen Followern in Kontakt kommt. Die soziale Interaktion wird in der Regel auch mit mehr Followern &#8220;belohnt&#8221;. Wer nur verbreitet, wird nur ein Publikum finden. Wer interagiert, kann echten Mehrwert aus Twitter ziehen.</p>
<p>Das interessiert Sie? Sie wollen mehr wissen? Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu textblicke auf, denn textblicke bietet neben Texten und Lektorat auch Beratung zu Social Media und deren Nutzung an.</p>
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		<title>Es wird Zeit!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 06:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weihnachten rückt immer näher, der erste Advent liegt schon hinter uns. Haben Sie schon Ihre Weihnachtspost erledigt? Nein? Weil es am Text und der Organisation hapert? textblicke hilft, denn textblicke macht nicht nur Berlin textsicher. Texte für ihre Weihnachts-Karte, ihr Weihnachts-Mailing oder die Überarbeitung als Lektorat der Karten vom letzten Jahr? Kein Problem. textblicke übernimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten rückt immer näher, der erste Advent liegt schon hinter uns.</p>
<p>Haben Sie schon Ihre Weihnachtspost erledigt?</p>
<p>Nein? Weil es am Text und der Organisation hapert? textblicke hilft, denn textblicke macht nicht nur Berlin textsicher.</p>
<p>Texte für ihre Weihnachts-Karte, ihr Weihnachts-Mailing oder die Überarbeitung als Lektorat der Karten vom letzten Jahr? Kein Problem.</p>
<p>textblicke übernimmt das für Sie. Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> auf, über das Kontaktformular, direkt per E-Mail oder Telefon &#8211; textblicke ist für Sie da.</p>
<p>Professionelle Texte gibts vom Profi! Ich freue mich auf Ihren Auftrag!</p>
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		<title>Die Gefahren von Social Media</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Realitätsverlust Seit 2005 beschäftige ich mit Social Media, anfangs eher unbewusst, dass ich mit meinem Eintritt bei Xing auch ins Web 2.0 eingestiegen bin. Seit April 2009 und meiner Anmeldung bei Twitter immer bewusster. Spätestens in einer persönlichen Tiefphase im Jahr 2008 wurde mir bewusst: Internet kann süchtig machen. Das ist eine der Gefahren, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Realitätsverlust</strong></p>
<p>Seit 2005 beschäftige ich mit Social Media, anfangs eher unbewusst, dass ich mit meinem Eintritt bei <a href="https://www.xing.com/profile/Juliane_Weuffen" target="_blank">Xing</a> auch ins Web 2.0 eingestiegen bin. Seit April 2009 und meiner Anmeldung bei Twitter immer bewusster. Spätestens in einer persönlichen Tiefphase im Jahr 2008 wurde mir bewusst: Internet kann süchtig machen. Das ist eine der Gefahren, die von Social Media im klassischen Sinne, also Netzwerken, ausgehen. Schnell verschwimmt die Grenze zwischen virtuell und real und Unbekannte werden zu vermeintlichen Freunden.</p>
<p><strong>Rufschädigung</strong></p>
<p>Allerdings sind dies nicht die Gefahren, die ich meine. Als ich 2008 in einem Start-Up hier in Berlin zu arbeiten begann, kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit Blogs und Twitter. Zum einen, weil ich meine Artikel in einer Bloganwendung (WordPress) schrieb und veröffentlichte, zum anderen weil das Unternehmen selbst ein Firmenblog führte. Ein recht unangenehmes Erlebnis aufgrund eines vermeintlich firmenschädlichen Eintrages von mir in diesem Blog machte mich zum ersten Mal aufmerksam darauf, welche Gefahren Social Media bergen kann.</p>
<p><strong>Angreifbarkeit</strong></p>
<p>An diese Episode musste ich heute denken, als ich im <a href="http://carta.info/34770/workshop-facebook-fuer-fortgeschrittene-von-compuccino-und-carta/" target="_blank">Workshop &#8220;Facebook für Fortgeschrittene&#8221;</a> saß. Denn Social Media macht angreifbar. In dem Moment, in dem ich mich meiner Kundschaft und der Welt öffne, muss ich auch damit rechnen, dass sich Kritiker zu Wort melden. Ein aktuelles Beispiel ist die Facebook-Kampagne der Deutschen Bahn, die mit dem Chef-Ticket Schönwetter machen wollte und dafür eigens eine Fanpage einrichtete. Womit das Unternehmen nicht gerechnet hatte, war die Flut an Menschen, die sich auf der Pinnwand zu <a href="http://textblicke.de/2010/10/stuttgart-21-social-media-als-schnelle-und-unzensierte-informationsquelle/" target="_blank">S21</a> und anderen Ärgernissen mit der Bahn austobten. Inzwischen ist die Seite verschwunden.</p>
<p>Das nenne ich ein klares Kommunikationsfail. Vermutlich hat man ein oder zwei Praktikanten an die Moderation der Seite gesetzt, die dann vollkommen überfordert waren. Es zeigt aber auch deutlich, mit welcher Arroganz große und etablierte Unternehmen noch immer ihren Kunden gegenüber stehen. Die Bahn hat Social Media schlicht unterschätzt. Wie viele andere große Namen sieht auch die Bahn die Internetgemeinde offenbar noch als eine kleine Gruppe verwuselter Nerds an, die als Kellerkinder vor ihren Rechnern ein Zombieleben führen.</p>
<p><strong>Lösungswege?</strong></p>
<p>Ein weiteres &#8220;schönes&#8221; Beispiel, wie man versucht, sich der Kritik zu stellen, ohne sich der Kritik stellen zu wollen, ist das <a href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php" target="_blank">Forum der GEZ</a>. Nun ist sicher kaum zu erwarten, dass auch nur ein einziger Mensch in diesem Forum postet, wie toll er es findet, dass seine Gebühren für das Musikantenstadl und Pilcher-Filme verschleudert werden. Daher versucht die GEZ mit ihren Forumsregeln von vornherein den Schaden zu begrenzen: Sie setzt allen Ernstes Öffnungszeiten fest.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Eines muss jedem Menschen, Unternehmer und jeder Firma klar sein: Der Schritt in die Welt 2.0 eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten zum eigenen Guten. Er ermöglicht auch anderen den Angriff. Je mehr man von sich preisgibt, desto angreifbarer wird man. Aber genau hier liegt auch die Stärke von Social Media. Denn ich habe als Teil dieser Welt die Wahl, darauf zu reagieren. Je nachdem, wie ich das tue, kann ich Kritiker überzeugen oder auch in ihrer Meinung bestärken.</p>
<p>Es gibt einige Unternehmen, die auf Angriffe recht kindisch reagieren und ihre Facebook-Fans wie kleine, dumme Kinder abkanzeln wollen. Allerdings sagt dies mehr über diejenigen aus, die für die Inhalte der Fanpage verantwortlich sind. Wäre ich deren Chef, gäbe es massiven Ärger und eine Abmahnung. Denn auch, wenn Fans bei Facebook nicht unbedingt direkte Kunden sind oder werden sollen, so werden zukünftige Kunden doch sehen, wie das Unternehmen mit Kritik umgeht. Ob ein Großkunde sich dann noch für meine Firma entscheiden wird?</p>
<p>Berlin ist textsicher, dafür sorgt textblicke. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen oder jemanden suchen, der sich um Ihre Social Media-Strategie kümmert, nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu mir auf.</p>
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		<title>Stuttgart 21: Social Media als schnelle und unzensierte Informationsquelle</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 17:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Streit um Stuttgart21, kurz S21, ist weit mehr als &#8220;nur&#8221; der Streit um ein überteuertes Bahnprojekt. Es soll hier aber weder darum gehen, inwieweit die Argumente der einen oder der anderen Seite berechtigt sind, ob ich für oder gegen S21 bin. Ich möchte berichten, was an diesem 30.09.2010 für mich passiert ist. Auf meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit um Stuttgart21, kurz S21, ist weit mehr als &#8220;nur&#8221; der Streit um ein überteuertes Bahnprojekt. Es soll hier aber weder darum gehen, inwieweit die Argumente der einen oder der anderen Seite berechtigt sind, ob ich für oder gegen S21 bin. Ich möchte berichten, was an diesem 30.09.2010 für mich passiert ist.</p>
<p>Auf meinem privaten Twitteraccount folge ich rund 300 Menschen. Irgendwann am Donnerstag Mittag kam Unruhe auf in meiner Timeline, von Demonstration und Eskalation war die Rede. Davon, dass man sich Sorgen um diejenigen mache, die vor Ort seien. Auch zwei meiner Follower waren im Schlosspark, einer von ihnen unter 18 Jahre alt.</p>
<p>Die Unruhe setzte sich fort, die ersten Bilder tauchten auf, darunter das, was um die Welt ging mit dem älteren Herrn, der mit blutigen Augen und gestützt den Platz verließ. Spätestens an diesem Punkt dachte ich: Was ist da los?</p>
<p><strong>Gezielte Suche</strong></p>
<p>Twitter bietet die Möglichkeit, über die Suche nach Hashtags genau das zu finden, was man sucht. Also suchte ich nach #s21 und wurde von einer unglaublichen Flut von Tweets überströmt. Zeitweise hatte ich das Gefühl, die Timeline kommt gar nicht so schnell hinterher, wie die Leute twitterten. Schnell kamen neben den Bildern und ersten Filmen auf Youtube auch Livestreams aus den Bäumen im Schlosspark.</p>
<p>Auch am Freitag und dem darauf folgenden Wochenende kehrte mitnichten Ruhe ein. Immer mehr Informationen, Augenzeugenberichte, Blogbeiträge wurden unter dem Hashtag #s21 weitergereicht. Das Bundestagsfernsehen hatte vermutlich selten so viele Zuschauer über Phoenix und per Livestream wie am Morgen des 1. Oktober, als die Linke einen Antrag stellte, die Ereignisse in einer Aktuellen Stunde im Bundestag zu besprechen.</p>
<p><strong>Medien 1.0 zögerlich</strong></p>
<p>In den &#8220;herkömmlichen&#8221; Nachrichten hingegen war es am Donnerstag sehr ruhig, in den meisten Nachrichten war der Protest um Stuttgart 21 auf Platz 4 oder 5 in der Reihenfolge zu finden. Als Stefan Mappus jedoch versuchte, das harte Vorgehen der Polizei mit angeblichen Steinewerfereien aus Reihen der Demonstranten zu rechtfertigen, brach ein Sturm der Entrüstung in den Social Media, vor allem auf Twitter, aus. Das Ende vom Lied war: Mappus musste die Äußerungen zurücknehmen.</p>
<p><strong>Mein Fazit</strong></p>
<p>Was mir persönlich dieser Tag und die nun stattfindende Schlichtung zeigen, ist: Es ist heute nicht mehr so einfach, die Medien zur Täuschung und Vortäuschung falscher Tatsachen zu nutzen. Besonders die Kanäle von Social Media ermöglichen dem geneigten und interessierten Leser eine umfassende, ungefilterte und vor allem unzensierte Recherche. Was es dazu braucht, ist ein wenig Geduld und Medienkompetenz, denn auch hier tummeln sich natürlich die üblichen Verdächtigen. In der Regel wird man jedoch belohnt, indem man genau die Informationen wirklich bekommt, die man sucht, ohne darauf angewiesen zu sein, dass sie durch die klassischen Medien zur Verfügung gestellt werden. Einen Livestream aus dem Baum kann man eben schlecht manipulieren.</p>
<p><a href="http://carta.info/34726/s21-die-polizei-kann-ruhig-mal-hinlangen/" target="_blank">Hier eine Linkliste zum Thema von carta.info.</a></p>
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