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	<title>textblicke &#187; Medien</title>
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		<title>Meine Woche mit Google+</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 12:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was für ein Hype. Letzte Woche startete Google einen weiteren Versuch, ein soziales Netzwerk zu etablieren. Mit Buzz und Wave war das &#8211; wie man so hört und liest &#8211; nicht so wirklich gut gegangen. Nun also Google+. &#8220;Facebook-Killer&#8221; riefen die einen, &#8220;Facebook-Imitator&#8221; die anderen. Ich bin seit dem 30. Juni dabei und habe mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Hype. Letzte Woche startete Google einen weiteren Versuch, ein soziales Netzwerk zu etablieren. Mit Buzz und Wave war das &#8211; wie man so hört und liest &#8211; nicht so wirklich gut gegangen. Nun also Google+. &#8220;Facebook-Killer&#8221; riefen die einen, &#8220;Facebook-Imitator&#8221; die anderen. Ich bin seit dem 30. Juni dabei und habe mir nun auch eine erste Meinung gebildet.</p>
<p>Zuerst einmal sind alle Äußerungen zu Google+ spekulativ, denn das Ganze ist noch eine Beta-Version und in der Testphase. Um dies zu verdeutlichen, findet sich ein &#8220;Feedback senden&#8221;-Button unten rechts. Wem immer etwas auffallen sollte, was er verändern würde, kann seine Ideen dorthin senden.</p>
<p>Google+ kombiniert das Follow-System von Twitter mit allen Möglichkeiten des Teilens von Facebook. Gegenüber Facebook hat es jedoch einige entscheidende Vorteile.</p>
<p>1. Als allererstes fiel mir sehr positiv auf, dass Google+ über die sichere https läuft. Facebook kann man mit https zwar auch benutzen, ABER eine erkleckliche Anzahl von Seiten und Apps werden damit nicht mehr oder nicht mehr richtig angezeigt.</p>
<p>2. Ich ordne meine Kontakte in Kreise ein. Diesen Kreisen kann ich verschiedene Bedeutungen zuordnen. Vorgeschlagen werden &#8220;Familie&#8221;, &#8220;Freunde&#8221; und &#8220;Bekannte&#8221;, es lassen sich jedoch auch eigene Kreise erstellen. (Die Zuordnung erfolgt per Drag&amp;Drop, das ist ziemlich fancy und macht Spaß.) Je nachdem, wie sehr ich den Kontakten vertraue, kann ich beim Posten von Beiträgen, Bildern und Links entscheiden, ob diese allen zugänglich sein sollen oder nur bestimmten Kreisen. Darüber hinaus kann ich bspw. bei Bildern festlegen, dass diese nicht weitergeteilt werden dürfen. (Natürlich kann ich damit nicht verhindern, dass jemand dieses Bild herunterlädt und seinerseits postet.) Damit ist eines der großen Probleme von Facebook, die berühmt-berüchtigten Party-Bilder elegant gelöst. Denn habe ich einen Kreis mit Kollegen/Kunden und einen mit Freunden, poste ich &#8220;solche&#8221; Bilder einfach nur im Kreis &#8220;Freunde&#8221; und meine Kollegen/Kunden halten mich weiterhin für ein braves Mädchen. <img src='http://textblicke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bevor jetzt ein Sturm der Entrüstung durch die Kommentare geht: Ich weiß, dass das grundsätzlich bei Facebook möglich ist. Ich habe dort Gruppen angelegt, die mehr sehen als andere. ABER Otto Normalfacebooker weiß oft nicht, wie das mit den Gruppen geregelt ist und postet darum der Einfachheit halber alles für jeden Kontakt sichtbar. Wer nicht weiß, wo er suchen muss, findet bei Facebook vieles nicht intuitiv. Das ist bei Google+ definitiv besser gelöst.</p>
<p>3. Prinzipiell sind die Möglichkeiten zum Erhalt der Privatsphäre sehr viel durchsichtiger als bei Facebook. Das meiste erschließt sich von selbst, ohne dass man sich durch 20 Ebenen klicken muss.</p>
<p>4. Die Sparks sind ein tolles Spielzeug. Hier kann man sich quasi zu jedem beliebigen Thema eine sich täglich aktualisierende Linkliste anlegen. So etwas fehlt Facebook schlichtweg.</p>
<p>5. Ich habe Google nie wirklich ausgereizt. Zwar habe ich ein Android-Telefon und darum auch ein Konto dort, aber genutzt habe ich es kaum. Das hat sich am 30.6. schlagartig geändert. Plötzlich nutze ich den Mail-Account bewusster, ich habe mir endlich einen Reader angelegt, der täglich wächst und der Kalender ist präsenter. Mein Profil hat Profil bekommen, während mein Facebook-Account ziemlich brach liegt.</p>
<p>6. Die Android-App für Google+ ist selten schön. Schlicht, einfach, übersichtlich, großartig. Bei der Facebook-App für Android hingegen überlege ich, ob ich sie ganz kicke. Denn mit dem Update auf die nächste Version möchte die App sehr viel tiefer in meine Privatsphäre eindringen als ich bereit bin zu zeigen. (Zugriff auf SMS bspw.)</p>
<p>7. Ziemlich großes Potenzial dürfte in den Hangouts stecken. Hiermit ist es möglich, einen ganzen Kreis oder ausgesuchte Personen zu einem Videochat einzuladen. Der gesamte Hangout kann auch gemeinsam ein Video schauen oder Dokumente bearbeiten. Wie cool ist das denn bitte für Freelancer wie mich? Ich kann mit meinem Kunden ein Briefing oder Korrekturen direkt durchgehen, ohne Umweg über komplizierte Telefonate oder ewiges Hin- und Herschicken von Dokumenten. Zukünftig sind auch durchaus ganze Webinare per Hangout denkbar, die ersten Ansätze dazu gibt es bereits.</p>
<p>Letzten Mittwoch hat Facebook (ziemlich genau eine Woche zu spät) die Integration von Skype verkündet. Aber auch Skype ist nicht ganz unproblematisch, was den Datenschutz angeht. Die Hangouts scheinen mir da eine wirkliche Alternative zu sein.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ich werde sicherlich nicht meinen Facebook-Account komplett auflösen. Ich werde Facebook vermutlich nicht mehr mit vielen Updates versehen. Je mehr von meinen Kontakten auf Google+ &#8220;landen&#8221;, desto überflüssiger wird Facebook als Kommunikationskanal für mich. Allerdings wird eben nicht jeder zu Google+ kommen.</p>
<p>Eine Prognose verkneife ich mir an dieser Stelle. Dafür ist das Kind noch zu klein und fällt noch zu oft auf die Nase. Aber es ist ein hübsches Kind, das zudem über viel Hirn verfügt. Ihm beim Wachsen zuzusehen, dürfte Spaß machen. Es kommt jetzt darauf an, was die Eltern aus diesem Kind machen, ob sie seine Potenziale fördern oder eben nicht.</p>
<p>Ich mag Google+.</p>
<p>P.S.: Die textblicke lassen sich nun auch &#8220;pluseinsen&#8221;.</p>
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		<title>Social Media Marketing braucht Zeit</title>
		<link>http://textblicke.de/2011/01/social-media-marketing-braucht-zeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 11:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Abschreckende am so genannten Social Media Marketing (SMM) ist die Tatsache, dass es Zeit benötigt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Marketing, wo eine Kampagne geplant und dann durchgeführt wird oder einfach Anzeigen geschaltet werden, ist SMM weniger greifbar. Der große Vorteil von SMM liegt jedoch darin, dass es möglich ist, eine Marke den Kunden so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Abschreckende am so genannten Social Media Marketing (SMM) ist die Tatsache, dass es Zeit benötigt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Marketing, wo eine Kampagne geplant und dann durchgeführt wird oder einfach Anzeigen geschaltet werden, ist SMM weniger greifbar.</p>
<p>Der große Vorteil von SMM liegt jedoch darin, dass es möglich ist, eine Marke den Kunden so nahe zu bringen, dass diese sich mit ihr identifizieren. Allerdings funktioniert es nicht so, wie viele Unternehmen es praktizieren: nebenbei.</p>
<p>Für SMM braucht es Mitarbeiter, die sich intensiv mit den jeweiligen Kanälen auskennen, beschäftigen und diese pflegen. Es genügt nicht, einen Praktikanten abzustellen mit dem Auftrag &#8220;Mach ma Twitter&#8221;. Der Praktikant müsste weit reichende Branchenkenntnis ebenso besitzen wie eine ausgeprägte Medienkompetenz und Affinität zu den Internetkanälen. Er müsste die Firma aus dem Effeff kennen und auf jede etwaige Frage und jeden etwaigen Kommentar eine kluge und mitunter diplomatische Antwort haben. Sie sehen das Problem?</p>
<p>Nicht umsonst gibt es ganze Agenturen, die sich auf SMM spezialisiert haben. Diese nehmen Ihnen diese Arbeit ab, wenn Sie in Ihrer Firma keine Kapazitäten frei haben. Professionelles SMM ist viel mehr als nur nebenbei ein paar Tweets und jede Woche ein Eintrag auf der Facebook-Fanseite.</p>
<p>Die <a href="http://www.verlagederzukunft.de/2011/01/05/wieviel-zeit-benotigt-social-media-marketing/" target="_blank">Verlage der Zukunft </a>haben einmal aufgelistet, wieviel Zeit es benötigt, damit SMM wirklich greift und funktioniert. Sie teilen eine SMM-Kampagne in fünf Einheiten ein:</p>
<p>- <strong>Zuhören </strong>(Gespräche verfolgen, Terrain sondieren, Konkurrenz beobachten etc.)</p>
<p>- <strong>Werben </strong>(Eigene Inhalte erstellen und teilen)</p>
<p>- <strong>Teilhaben </strong>(aktive Beteiligung an Gesprächen, Diskussionen etc.)</p>
<p>- <strong>Veröffentlichen </strong>(andere teilhaben lassen an eigenen Inhalten, bspw. mit einem Firmenblog)</p>
<p>- <strong>eigene Community aufbauen</strong> (ohne Follower und Fans kein SMM)</p>
<p>Das Konzept sieht einen groben Zeitplan von bis zu fünf Stunden in der Woche für SMM vor. Das ist natürlich nur ein Richtwert. Je aktiver das SMM, desto erfolgreicher ist es auch.</p>
<p>Tun Sie also sich und Ihrer Firma einen Gefallen und lassen Sie SMM nicht einfach nebenher laufen. Derjenige, der diese Aufgabe übernimmt, wird schnell das Gefühl haben, dass seine Bemühungen im Sande verlaufen, vor allem, wenn er es zusätzlich zu seinen sonstigen Aufgaben in einen engen Zeitplan quetschen muss. Planen Sie von vornherein diese Zeit als Minimum ein und betrauen Sie einen Mitarbeiter damit, der über die oben genannten Kompetenzen verfügt.</p>
<p>Für Sie ist absehbar, dass Sie diese Kapazitäten nicht erübrigen können, Sie möchten aber trotzdem nicht auf SMM verzichten, weil Sie hier Potenzial für die Zukunft sehen? Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu textblicke auf. Wir finden gemeinsam eine Lösung.</p>
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		<title>Was genau ist Twitter?</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/12/was-genau-ist-twitter/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was genau ist Twitter und wie nutzt man es richtig? Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, direkt gefolgt von der Frage nach dem Sinn von Twitter. Genauso oft höre ich die Frage &#8220;Was interessiert es mich, wer wann seinen Kaffee trinkt?&#8221;. Zuerst einmal: Es gibt keine richtige oder falsche Nutzung von Twitter. Jeder Benutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was genau ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Twitter</a> und wie nutzt man es richtig?</strong></p>
<p>Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, direkt gefolgt von der Frage nach dem Sinn von Twitter. Genauso oft höre ich die Frage &#8220;Was interessiert es mich, wer wann seinen Kaffee trinkt?&#8221;.</p>
<p>Zuerst einmal: Es gibt keine richtige oder falsche Nutzung von Twitter. Jeder Benutzer definiert diesen Dienst für sich so, wie es ihm am liebsten ist. Die weit verbreitete Meinung, Twitter sei ursprünglich ein reiner Informationsverbreitungsdienst gewesen, ist falsch. Denn Twitter war von Anfang an als Microblogging konzipiert, das heißt, es gab seinen Nutzern von Anfang an 140 Zeichen zur freien Verfügung. Was sie in ihren Tweets ausdrücken, ist allein ihre Wahl.</p>
<p><strong>Informationen sammeln</strong></p>
<p>Mit der Auswahl bestimmter Accounts, denen man &#8220;folgt&#8221;, abonniert man deren Tweets. Welchen Account ich auswähle, ist allein mir überlassen. Möchte ich Twitter nur passiv zum Sammeln von Informationen zu bestimmten Themen nutzen, folge ich nur Accounts, die für mich sinnvolle Informationen verbreiten.</p>
<p><strong>Informationen verbreiten</strong></p>
<p>Besonders bei Firmenaccounts ist es sinnvoll, Twitter aktiv zu nutzen und selbst Informationen zu verbreiten. Das kann in Form von Blogeinträgen geschehen, deren Link man seinen &#8220;Verfolgern&#8221; zur Verfügung stellt. Eine weitere Möglichkeit sind die Retweets, mit denen man Tweets, die man selbst für interessant erachtet, seinen Followern weitergibt. Die dritte und sicher aufwändigste Form ist, sich selbst durchs Internet zu forsten und Links von interessanten Seiten mit einem Kommentar zu posten.</p>
<p><strong>Twitter &#8211; ein soziales Netzwerk?</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Nennung sozialer Netzwerke taucht Twitter immer wieder auf. Doch wie kann ein Dienst, der zur Verbreitung von 140-Zeichenmeldungen ausgelegt ist, als soziales Netzwerk fungieren?</p>
<p>Nun, es ist recht einfach. Ein wesentlicher Teil von Twitter sind die Replies oder Mentions. Indem ich in einen Tweet &#8220;@xyz&#8221; einbaue, weise ich nicht nur meine Follower auf diesen Account hin, der Tweet wird ihm @xyz auch als Erwähnung angezeigt. Er kann dann wiederum entscheiden, ob er darauf reagiert und meinen Account mit einem @textblicke erwähnt.</p>
<p>Auf diese Weise wird Twitter zu einem weltweiten Chatraum. Ich kann mich mit meinen Followern unterhalten, mehr über sie erfahren. Der soziale Aspekt von Twitter ist also &#8211; wie jeder andere Aspekt auch &#8211; optional.</p>
<p><strong>Ja, und was ist Twitter nun?</strong></p>
<p>Ich KANN Twitter als Chat nutzen, MUSS aber nicht. Ich KANN auf Replies reagieren, MUSS aber nicht. Ich KANN nur Informationen sammeln, MUSS mich aber nicht darauf beschränken. Ich KANN nur Informationen verbreiten, MUSS mich aber nicht drauf beschränken. Ich KANN alle Aspekte nutzen, MUSS aber nicht.</p>
<p>Es gibt keine Regeln. Ich entscheide, was Twitter für mich ist. Aber ein Tipp vom Profi: Twitter macht nur wirklich Spaß, wenn man mit seinen Followern in Kontakt kommt. Die soziale Interaktion wird in der Regel auch mit mehr Followern &#8220;belohnt&#8221;. Wer nur verbreitet, wird nur ein Publikum finden. Wer interagiert, kann echten Mehrwert aus Twitter ziehen.</p>
<p>Das interessiert Sie? Sie wollen mehr wissen? Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu textblicke auf, denn textblicke bietet neben Texten und Lektorat auch Beratung zu Social Media und deren Nutzung an.</p>
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		<title>Die Gefahren von Social Media</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/11/die-gefahren-von-social-media/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Realitätsverlust Seit 2005 beschäftige ich mit Social Media, anfangs eher unbewusst, dass ich mit meinem Eintritt bei Xing auch ins Web 2.0 eingestiegen bin. Seit April 2009 und meiner Anmeldung bei Twitter immer bewusster. Spätestens in einer persönlichen Tiefphase im Jahr 2008 wurde mir bewusst: Internet kann süchtig machen. Das ist eine der Gefahren, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Realitätsverlust</strong></p>
<p>Seit 2005 beschäftige ich mit Social Media, anfangs eher unbewusst, dass ich mit meinem Eintritt bei <a href="https://www.xing.com/profile/Juliane_Weuffen" target="_blank">Xing</a> auch ins Web 2.0 eingestiegen bin. Seit April 2009 und meiner Anmeldung bei Twitter immer bewusster. Spätestens in einer persönlichen Tiefphase im Jahr 2008 wurde mir bewusst: Internet kann süchtig machen. Das ist eine der Gefahren, die von Social Media im klassischen Sinne, also Netzwerken, ausgehen. Schnell verschwimmt die Grenze zwischen virtuell und real und Unbekannte werden zu vermeintlichen Freunden.</p>
<p><strong>Rufschädigung</strong></p>
<p>Allerdings sind dies nicht die Gefahren, die ich meine. Als ich 2008 in einem Start-Up hier in Berlin zu arbeiten begann, kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit Blogs und Twitter. Zum einen, weil ich meine Artikel in einer Bloganwendung (WordPress) schrieb und veröffentlichte, zum anderen weil das Unternehmen selbst ein Firmenblog führte. Ein recht unangenehmes Erlebnis aufgrund eines vermeintlich firmenschädlichen Eintrages von mir in diesem Blog machte mich zum ersten Mal aufmerksam darauf, welche Gefahren Social Media bergen kann.</p>
<p><strong>Angreifbarkeit</strong></p>
<p>An diese Episode musste ich heute denken, als ich im <a href="http://carta.info/34770/workshop-facebook-fuer-fortgeschrittene-von-compuccino-und-carta/" target="_blank">Workshop &#8220;Facebook für Fortgeschrittene&#8221;</a> saß. Denn Social Media macht angreifbar. In dem Moment, in dem ich mich meiner Kundschaft und der Welt öffne, muss ich auch damit rechnen, dass sich Kritiker zu Wort melden. Ein aktuelles Beispiel ist die Facebook-Kampagne der Deutschen Bahn, die mit dem Chef-Ticket Schönwetter machen wollte und dafür eigens eine Fanpage einrichtete. Womit das Unternehmen nicht gerechnet hatte, war die Flut an Menschen, die sich auf der Pinnwand zu <a href="http://textblicke.de/2010/10/stuttgart-21-social-media-als-schnelle-und-unzensierte-informationsquelle/" target="_blank">S21</a> und anderen Ärgernissen mit der Bahn austobten. Inzwischen ist die Seite verschwunden.</p>
<p>Das nenne ich ein klares Kommunikationsfail. Vermutlich hat man ein oder zwei Praktikanten an die Moderation der Seite gesetzt, die dann vollkommen überfordert waren. Es zeigt aber auch deutlich, mit welcher Arroganz große und etablierte Unternehmen noch immer ihren Kunden gegenüber stehen. Die Bahn hat Social Media schlicht unterschätzt. Wie viele andere große Namen sieht auch die Bahn die Internetgemeinde offenbar noch als eine kleine Gruppe verwuselter Nerds an, die als Kellerkinder vor ihren Rechnern ein Zombieleben führen.</p>
<p><strong>Lösungswege?</strong></p>
<p>Ein weiteres &#8220;schönes&#8221; Beispiel, wie man versucht, sich der Kritik zu stellen, ohne sich der Kritik stellen zu wollen, ist das <a href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php" target="_blank">Forum der GEZ</a>. Nun ist sicher kaum zu erwarten, dass auch nur ein einziger Mensch in diesem Forum postet, wie toll er es findet, dass seine Gebühren für das Musikantenstadl und Pilcher-Filme verschleudert werden. Daher versucht die GEZ mit ihren Forumsregeln von vornherein den Schaden zu begrenzen: Sie setzt allen Ernstes Öffnungszeiten fest.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Eines muss jedem Menschen, Unternehmer und jeder Firma klar sein: Der Schritt in die Welt 2.0 eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten zum eigenen Guten. Er ermöglicht auch anderen den Angriff. Je mehr man von sich preisgibt, desto angreifbarer wird man. Aber genau hier liegt auch die Stärke von Social Media. Denn ich habe als Teil dieser Welt die Wahl, darauf zu reagieren. Je nachdem, wie ich das tue, kann ich Kritiker überzeugen oder auch in ihrer Meinung bestärken.</p>
<p>Es gibt einige Unternehmen, die auf Angriffe recht kindisch reagieren und ihre Facebook-Fans wie kleine, dumme Kinder abkanzeln wollen. Allerdings sagt dies mehr über diejenigen aus, die für die Inhalte der Fanpage verantwortlich sind. Wäre ich deren Chef, gäbe es massiven Ärger und eine Abmahnung. Denn auch, wenn Fans bei Facebook nicht unbedingt direkte Kunden sind oder werden sollen, so werden zukünftige Kunden doch sehen, wie das Unternehmen mit Kritik umgeht. Ob ein Großkunde sich dann noch für meine Firma entscheiden wird?</p>
<p>Berlin ist textsicher, dafür sorgt textblicke. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen oder jemanden suchen, der sich um Ihre Social Media-Strategie kümmert, nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu mir auf.</p>
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		<title>Stuttgart 21: Social Media als schnelle und unzensierte Informationsquelle</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 17:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Streit um Stuttgart21, kurz S21, ist weit mehr als &#8220;nur&#8221; der Streit um ein überteuertes Bahnprojekt. Es soll hier aber weder darum gehen, inwieweit die Argumente der einen oder der anderen Seite berechtigt sind, ob ich für oder gegen S21 bin. Ich möchte berichten, was an diesem 30.09.2010 für mich passiert ist. Auf meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit um Stuttgart21, kurz S21, ist weit mehr als &#8220;nur&#8221; der Streit um ein überteuertes Bahnprojekt. Es soll hier aber weder darum gehen, inwieweit die Argumente der einen oder der anderen Seite berechtigt sind, ob ich für oder gegen S21 bin. Ich möchte berichten, was an diesem 30.09.2010 für mich passiert ist.</p>
<p>Auf meinem privaten Twitteraccount folge ich rund 300 Menschen. Irgendwann am Donnerstag Mittag kam Unruhe auf in meiner Timeline, von Demonstration und Eskalation war die Rede. Davon, dass man sich Sorgen um diejenigen mache, die vor Ort seien. Auch zwei meiner Follower waren im Schlosspark, einer von ihnen unter 18 Jahre alt.</p>
<p>Die Unruhe setzte sich fort, die ersten Bilder tauchten auf, darunter das, was um die Welt ging mit dem älteren Herrn, der mit blutigen Augen und gestützt den Platz verließ. Spätestens an diesem Punkt dachte ich: Was ist da los?</p>
<p><strong>Gezielte Suche</strong></p>
<p>Twitter bietet die Möglichkeit, über die Suche nach Hashtags genau das zu finden, was man sucht. Also suchte ich nach #s21 und wurde von einer unglaublichen Flut von Tweets überströmt. Zeitweise hatte ich das Gefühl, die Timeline kommt gar nicht so schnell hinterher, wie die Leute twitterten. Schnell kamen neben den Bildern und ersten Filmen auf Youtube auch Livestreams aus den Bäumen im Schlosspark.</p>
<p>Auch am Freitag und dem darauf folgenden Wochenende kehrte mitnichten Ruhe ein. Immer mehr Informationen, Augenzeugenberichte, Blogbeiträge wurden unter dem Hashtag #s21 weitergereicht. Das Bundestagsfernsehen hatte vermutlich selten so viele Zuschauer über Phoenix und per Livestream wie am Morgen des 1. Oktober, als die Linke einen Antrag stellte, die Ereignisse in einer Aktuellen Stunde im Bundestag zu besprechen.</p>
<p><strong>Medien 1.0 zögerlich</strong></p>
<p>In den &#8220;herkömmlichen&#8221; Nachrichten hingegen war es am Donnerstag sehr ruhig, in den meisten Nachrichten war der Protest um Stuttgart 21 auf Platz 4 oder 5 in der Reihenfolge zu finden. Als Stefan Mappus jedoch versuchte, das harte Vorgehen der Polizei mit angeblichen Steinewerfereien aus Reihen der Demonstranten zu rechtfertigen, brach ein Sturm der Entrüstung in den Social Media, vor allem auf Twitter, aus. Das Ende vom Lied war: Mappus musste die Äußerungen zurücknehmen.</p>
<p><strong>Mein Fazit</strong></p>
<p>Was mir persönlich dieser Tag und die nun stattfindende Schlichtung zeigen, ist: Es ist heute nicht mehr so einfach, die Medien zur Täuschung und Vortäuschung falscher Tatsachen zu nutzen. Besonders die Kanäle von Social Media ermöglichen dem geneigten und interessierten Leser eine umfassende, ungefilterte und vor allem unzensierte Recherche. Was es dazu braucht, ist ein wenig Geduld und Medienkompetenz, denn auch hier tummeln sich natürlich die üblichen Verdächtigen. In der Regel wird man jedoch belohnt, indem man genau die Informationen wirklich bekommt, die man sucht, ohne darauf angewiesen zu sein, dass sie durch die klassischen Medien zur Verfügung gestellt werden. Einen Livestream aus dem Baum kann man eben schlecht manipulieren.</p>
<p><a href="http://carta.info/34726/s21-die-polizei-kann-ruhig-mal-hinlangen/" target="_blank">Hier eine Linkliste zum Thema von carta.info.</a></p>
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		<item>
		<title>Social Media &#8211; Spielerei oder Chance?</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/09/social-media-spielerei-oder-chance/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 09:39:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer Social Media hört, denkt meist zuerst an Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ. Wer Twitter hört, denkt oft, was es denn den Rest der Welt angeht, wann ich meinen Kaffee trinke. Richtig eingesetzt allerdings ist Social Media eine Chance für jedes Unternehmen. Das Beste daran ist: Es kostet nichts außer Zeit. Es braucht keinerlei Investitionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Social Media hört, denkt meist zuerst an Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ. Wer Twitter hört, denkt oft, was es denn den Rest der Welt angeht, wann ich meinen Kaffee trinke.</p>
<p>Richtig eingesetzt allerdings ist Social Media eine Chance für jedes Unternehmen. Das Beste daran ist: Es kostet nichts außer Zeit. Es braucht keinerlei Investitionen außer Aufmerksamkeit. Social Media ist darüber hinaus viel mehr als nur eine Fanpage bei Facebook, eine Gruppe im StudiVZ oder ein Account bei Twitter. Bevor ich allerdings hier alles aufzähle, <a href="http://marcbreidbach.posterous.com/social-media-marketing-strategies-that-work-2" target="_blank">lasse ich einen Link sprechen</a>.</p>
<p>Haben Sie gesehen, was man allein mit Social Media erreichen kann? Das wollen Sie jetzt auch? <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Ich helfe Ihnen gern und stehe Ihnen beratend zur Seite</a>.</p>
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		<title>Bewerbung 2.0?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten sind hart und Jobs immer schwerer zu bekommen. Oft genug reichen eine gute Ausbildung und tolle Qualifikationen nicht mehr aus, um einen gut bezahlten Job zu finden. Vitamin B wird immer wichtiger &#8211; und die Möglichkeiten von Social Media. Das so genannte Web 2.0 mit all seinen Vernetzungsmöglichkeiten bietet auch völlig neue Perspektiven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten sind hart und Jobs immer schwerer zu bekommen. Oft genug reichen eine gute Ausbildung und tolle Qualifikationen nicht mehr aus, um einen gut bezahlten Job zu finden. Vitamin B wird immer wichtiger &#8211; und die Möglichkeiten von Social Media.</p>
<p>Das so genannte Web 2.0 mit all seinen Vernetzungsmöglichkeiten bietet auch völlig neue Perspektiven für die Jobsuche. Mein Fundstück der Woche daher diese Facebook-Ad, die sehr prominent auf meinen Seiten erscheint:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-165" title="Bewerbung 2.0?" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/09/fb-ad-textblicke.bmp" alt="Bewerbung 2.0?" />Klickt man auf diese Ad, landet man auf dem Xing-Profil des jungen Mannes. Ist das nun der Weg, den alle gehen müssen? Sicher nicht, denn spätestens bei der 20. Ad dieser Art wird niemand mehr klicken. Es ist auch fraglich, ob der junge Mann auf diese Weise an einen neuen Arbeitgeber gelangt. Andererseits ist es den Versuch wert, oder?</p>
<p>Social Media und das Web 2.0 sind Neuerungen, an denen auf Dauer niemand vorbeikommen wird. Auch ein Handwerksbetrieb wird über kurz oder lang nicht mehr nur über einen Eintrag in den Gelben Seiten gefunden werden. Schon jetzt googlen viele Menschen ihre Dienstleister eher, als dass sie ein Buch aufschlagen.</p>
<p>Sie wollen mehr zum Thema erfahren und wie Sie Social Media und die Netzwerke für sich nutzen können? Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu mir auf, ich berate Sie gern.</p>
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		<title>textblicke auf der Social Media Week &#8211; Impressionen</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/02/textblicke-auf-der-social-media-week-impressionen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5.2.2010 fand im Rahmen der Social Media Week in Berlin das Panel &#8220;Social Media &#8211; Marketinginstrument oder Spielwiese der Digital Natives?&#8221; statt. Neben Claudia Helming von DaWanda und Dietrich Pflüger von Scholz&#38;Friends war auch &#8211; textblicke &#8211; Teil der Diskussion. Hier ein paar Impressionen der Veranstaltung:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5.2.2010 fand im Rahmen der Social Media Week in Berlin das Panel <a href="http://textblicke.de/?p=90" target="_blank">&#8220;Social Media &#8211; Marketinginstrument oder Spielwiese der Digital Natives?&#8221; </a>statt. Neben Claudia Helming von DaWanda und Dietrich Pflüger von Scholz&amp;Friends war auch &#8211; textblicke &#8211; Teil der Diskussion.</p>
<p>Hier ein paar Impressionen der Veranstaltung:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-96" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5031-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-97" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5038-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_98" class="wp-caption aligncenter" style="width: 266px"><img class="size-full wp-image-98" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/smw1.jpeg" alt="textblicke in Aktion :)" width="256" height="384" /><p class="wp-caption-text">textblicke in Aktion <img src='http://textblicke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_99" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-99" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5056-300x200.jpg" alt="Die Teilnehmer von links nach rechts: Juliane Weuffen (textblicke), Dietrich Pflüger (Scholz&amp;Friends), Claudia Helming (DaWanda), Bastian Koch (keksbox, Moderation)" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die Teilnehmer von links nach rechts: Juliane Weuffen (textblicke), Dietrich Pflüger (Scholz&amp;Friends), Claudia Helming (DaWanda), Bastian Koch (keksbox, Moderation)</p></div>
<div id="attachment_100" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-100" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5058-300x200.jpg" alt="Interaktives Panel: Vom Publikum aufs Podest - @jensbest" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Interaktives Panel: Vom Publikum aufs Podest - @jensbest</p></div>
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		<title>Social Media als Ergänzung zum klassischen Marketing</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/02/social-media-als-erganzung-zum-klassischen-marketing/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit April tummele auch ich mich auf Twitter, mit mehreren Accounts, doch am aktivsten mit meinem privaten. Meine beruflichen Accounts habe ich zusammen mit dem privaten angelegt, wollte jedoch zuerst einmal auf privater Ebene die Möglichkeiten ausloten, die dieses relativ neue Medium bietet. Schnell stellte sich heraus, dass Twitter mehr ist als nur die viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit April tummele auch ich mich auf Twitter, mit mehreren Accounts, doch am aktivsten mit meinem privaten. Meine beruflichen Accounts habe ich zusammen mit dem privaten angelegt, wollte jedoch zuerst einmal auf privater Ebene die Möglichkeiten ausloten, die dieses relativ neue Medium bietet.</p>
<p>Schnell stellte sich heraus, dass Twitter mehr ist als nur die viel zitierte &#8220;Klotür der Blogosphäre&#8221;. Es ist für viele einfach Informationsquelle, für andere Expression ihrer emotionalen Welt in 140 Zeichen. Wieder andere schätzen die Kontaktmöglichkeiten, die sich bieten und einige akquirieren über Twitter neue Kunden. Ich nutze Twitter als Konglomerat aus allen Aspekten. Und mit der Zeit zahlt es sich aus.</p>
<p>Twitter ist für mich die Umsetzung meines eigenen Anspruchs, immer im direkten und offenen Kontakt zu sein, auch und vor allem mit meinen Kunden. Das schnelle Geld ist oft auch schnell wieder weg, aber vergebenes Vertrauen oder Enttäuschung eines Kunden sind nicht bezahlbar. Meine Kunden schätzen meine offene Kommunikation, weil sie bei mir immer wissen, woran sie sind.</p>
<p>Je länger ich mich privat auf Twitter tummelte, umso größer wurde der Kreis der Menschen, die auch beruflich für mich von Interesse sein konnten. Über Twitter kam ich an und in neue Netzwerke, die schnell an Bedeutung gewannen für die Akquise. Immer mehr wird mein privater Account bei Twitter zu einem Marketinginstrument, jedoch nicht im klassischen Sinne.</p>
<p>Wer Twitter &#8211; oder andere soziale Netzwerke &#8211; für seine Werbung nutzen möchte, braucht mehr als einen Firmenaccount dort. Die Accounts müssen gepflegt werden und sie müssen dem Anspruch sozialer Netzwerke, nämlich in Kontakt zu stehen, genügen. Ein Firmenaccount bei Twitter, der täglich 20 Links postet, sich aber nie mit Nachfragen seiner Follower auseinandersetzt, weil der Account nur nebenher läuft, wird eventuell für einige wenige interessant sein, aber ein echtes Marketinginstrument wird er nicht werden können.</p>
<p>Social Media kostet Zeit, egal, ob man sie beruflich oder privat nutzt. Andererseits ist diese Zeit gut investiert. Denn in der heutigen technisierten Welt, in der jeder sowohl Sender als auch Empfänger sein kann, sind diese Netzwerke sehr hilfreich. Es ist eine Sozialisierung des Lebens, ein kleiner Schritt zurück aus dem Heuschrecken-Kapitalismus. Denn wer sich mit seinem Unternehmen den Social Media stellt, muss damit rechnen, dass er sich rechtfertigen muss. So tritt er aber in Dialog mit seinen Kunden und untermauert auf diese Weise seine Glaubwürdigkeit. Und genau das ist es doch, was in einer Geschäftsbeziehung essentiell ist: Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Schließlich möchten Käufer und Verkäufer im Idealfall lange etwas voneinander haben.</p>
<p>Auf der weltweit in sechs Städten stattfindenden Social Media Week gab es zu diesem Thema am <a href="http://textblicke.de/?p=95" target="_blank">5.2.2010 ein Diskussionsforum mit dem Titel &#8220;Social Media &#8211; Marketinginstrument oder Spielwiese der Digital Natives&#8221;</a>. Gäste dieses Panels waren Claudia Helming, eine der Gründerinnen von DaWanda, Dietrich Pflüger von Scholz &amp; Friends und textblicke. Das sehr erfolgreiche Konzept von DaWanda, das zu einem großen Teil auf eben diesen Dialog mit dem Kunden setzt, die Agenturerfahrungen von Dietrich Pflüger und meine eigenen Beobachtungen haben mich letztlich zu dem Schluss gebracht, dass ich diesen Bereich in mein <a href="http://textblicke.de/?page_id=19" target="_blank">Angebotsportfolio</a> mit aufnehmen möchte.</p>
<p>Sollten Sie also Fragen zu diesem Thema haben oder sich mit diesem Bereich ebenfalls auseinandersetzen wollen, nehmen Sie einfach <a href="http://textblicke.de/?page_id=7" target="_blank">Kontakt</a> zu mir auf.</p>
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		<title>Wie wichtig ist Qualität in den Medien?</title>
		<link>http://textblicke.de/2009/11/wie-wichtig-ist-qualitat-in-den-medien/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie das auch? Sie lesen in der Tageszeitung, einem Magazin oder online einen Artikel. Sie kennen das Medium schon eine Weile und haben Gründe, darauf zurückzugreifen. Sie schätzen die gut recherchierten Texte und die Ausdrucksweise, den Stil und die Fehlerfreiheit. Moment &#8211; Fehlerfreiheit? Da&#8230; und da auch. Und wie klingt denn dieser Artikel bitte? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das auch? Sie lesen in der Tageszeitung, einem Magazin oder online einen Artikel. Sie kennen das Medium schon eine Weile und haben Gründe, darauf zurückzugreifen. Sie schätzen die gut recherchierten Texte und die Ausdrucksweise, den Stil und die Fehlerfreiheit. Moment &#8211; Fehlerfreiheit? Da&#8230; und da auch. Und wie klingt denn dieser Artikel bitte?</p>
<p>Im Zuge der so <a href="http://rachellindenbaum.de/953/wirtschaftsgrippenschweineimpfungskrise" target="_blank">genannten Krise</a> werden allerorten langjährige Mitarbeiter und gute, aber teure Freie gegen Praktikanten und Frischabsolventen ausgetauscht. Selbst an großen Häusern wie Springer und Gruner+Jahr ist diese Entwicklung nicht vorübergegangen. Alles muss schneller werden, effizienter, darf nichts mehr kosten und so gehen Texte eben ohne Korrektorat online oder in den Druck. Vieles wirkt hingematscht, man hört geradezu den Chefredakteur: &#8220;Los, mach hinne, du hast nicht ewig dafür Zeit!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.protextbewegung.de/11/umfrageergebnis/" target="_blank">Die Protextbewegung hat sich mit der Kundenseite beschäftigt.</a> Also mit den Menschen, die so entstandene Texte konsumieren sollen. Die Gruppe, die bei der Textproduktion jeder Art immer mehr in den Hintergrund tritt. Schrieb ein Redakteur früher für seine Leser und war bemüht, ihnen gute Artikel mit gut recherchierten Fakten zu präsentieren, so wird heute ein Praktikant mit dem Auftrag an den Rechner geschickt, mal eben schnell bis Mittag diese Reportage über Depression zu machen.</p>
<p>Nach den Ergebnissen der Umfrage sind die Leser aber eher wenig begeistert über Fehler und schlechten Sprachstil. Und die Verleger sollten vielleicht einmal darüber nachdenken, dass die sinkenden Verkaufszahlen auch mit der sinkenden Qualität ihrer Blätter zu tun haben könnte. Gutes Geld für gute Leute zahlt sich eben aus.</p>
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