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	<title>textblicke &#187; Texteralltag</title>
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	<description>Berlin ist textsicher.</description>
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		<title>Google Panda: Der Bär geht um</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist der Pandabär ja äußerst beliebt. Sieht knuffig und plüschig aus, wirkt immer etwas tapsig und ist außerdem vom Aussterben bedroht. Für Suchmaschinenoptimierer und Freunde des schnellen Geldes im Internet jedoch entwickelt sich der Panda, genauer gesagt der von Google, gerade zum Alptraum. Denn mit dem Update Google Panda setzt Google auf Relevanz, Qualität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist der Pandabär ja äußerst beliebt. Sieht knuffig und plüschig aus, wirkt immer etwas tapsig und ist außerdem vom Aussterben bedroht.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/FzRH3iTQPrk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für Suchmaschinenoptimierer und Freunde des schnellen Geldes im Internet jedoch entwickelt sich der Panda, genauer gesagt der von Google, gerade zum Alptraum. Denn mit dem Update Google Panda setzt Google auf Relevanz, Qualität und Benutzerfreundlichkeit.</p>
<p>In den USA und Großbritannien sowie anderen Teilen der Welt hat der Panda schon aufgeräumt in den Suchergebnissen. Massencontent und Keywordtexte landen nun nicht mehr auf den oberen Rängen, sondern unter ferner liefen. Und wurde auch in Deutschland anfangs noch abgewunken, so setzt sich der Bär auch hier langsam durch.</p>
<p><strong>Was macht Google Panda?</strong></p>
<p>Das Ziel von Google Panda ist es, dem Suchenden wirklich relevante Links zu bieten. Texte mit Mehrwert und echte Informationen. Bisher rankten vor allem Seiten hoch, deren Keyworddichte besonders hoch war. Was dazu führte, dass dem Nutzer, der auf der Suche nach einem Produkt war und bspw. nur &#8220;Auto mieten Berlin&#8221; eingab, zuerst einmal zahlreiche Links auf Vergleichsseiten oder reine Klickseiten angezeigt wurden. Die Texte auf diesen Seiten sind so verschwurbelt geschrieben, dass nur eine Suchmaschine etwas damit anfangen kann.</p>
<p>Kleines Beispiel gefällig? Für einen SEO-Text mit der eben genannten Keywordgruppe wird dann so etwas produziert:</p>
<p>&#8220;Sie wollen Auto mieten Berlin?&#8221; Klingt ein bisschen wie &#8220;Wolle Rose kaufe?&#8221;, oder?</p>
<p>Etwas bessere Texter kommen auf solche Formulierungen:</p>
<p>&#8220;Sie wollen ein Auto mieten &#8211; Berlin ist der ideale Ort dafür.&#8221;</p>
<p>Schön ist beides nicht, soll es aber auch nicht sein, denn es ist ja nicht für Menschen, sondern für Maschinen geschrieben. Viele SEOs versprechen ihren Kunden (oder sich selbst) das schnelle Geld über Seiten, die voll mit Werbung sind. Je mehr Leute auf die Seite klicken, desto wahrscheinlicher ein Klick auf eine der Google-Ads was wiederum Geld pro Klick bringt.</p>
<p>Der Panda will das beenden. Der Panda möchte, dass Sie als Nutzer, der in Berlin ein Auto mieten will, auf die wirklich relevanten Seiten kommen. In diesem Fall also auf die Seiten von Autovermietern.</p>
<p><strong>SEO ist jetzt also out?</strong></p>
<p>Nein, SEO ist weiterhin wichtig. ABER: Panda setzt nun durch, was als Maßstab schon immer galt &#8211; Maß halten. Massive Verlinkungen nach innen oder außen machen den Algorithmus aufmerksam, ebenso eine zu hohe Keyworddichte. Natürlich spielen Keywords eine Rolle, auch weiterhin. Aber eben in Maßen, nicht in Massen.</p>
<p>Es geht um den Nutzer. SEO soll hier helfen, dem Nutzer die bestmöglichen Suchtreffer zu bieten, die mit relevanten Informationen. Wie man schlechte SEO von guter (schon immer übrigens) unterscheidet, <a href="http://www.rsim.de/rsim/?p=1481" target="_blank">schreibt Ralf Seybold</a>.</p>
<p><strong>Und was noch?</strong></p>
<p>Google Panda setzt darüber hinaus noch auf weitere Kriterien. Unter anderem die Usability, also wie nutzerfreundlich eine Seite gestaltet ist. <a href="http://www.hoellinger.net/2011/07/google-panda-und-usability-als-seo-faktor/" target="_blank">Martin Höllinger nennt dies Seobility.</a><strong> </strong></p>
<p>Das Schlagwort schlechthin ist bei Google Panda <strong>Qualität</strong>. Das gilt sowohl für die Seiteninhalte als auch für die Verlinkungen. Sollten Sie also bisher eher wenig Augenmerkt auf die Inhalte gelegt haben, sollten Sie diese überprüfen und ggf. austauschen. Es geht um Unique Content, also einzgartige Inhalte. Das ist einer der Gründe, warum Seiten wie <a href="http://www.suite101.com/" target="_blank">Suite101.com</a>, auf denen Texte mehrfach eingestellt werden, mit Panda ins Bodenlose gestürzt sind. <strong></strong></p>
<p><strong>Was kann ich tun?</strong></p>
<p>Es ist im Grunde ziemlich einfach: qualitativ hochwertiger Content, der SEO nicht ausschließt, aber auch nicht überbewertet, ist der Weg. Panda geht auch und vor allem gegen die sogenannten Contentfarmen vor, in denen täglich Tausende billige Keywordtexte produziert werden, die keinerlei Gehalt haben. <strong></strong></p>
<p>Einige der relevanten Fragen für gute Texte finden sich bei <a href="http://www.blogdevil.de/das-panda-update-3-regeln-wie-sie-das-panda-update-uberstehen/" target="_blank">Blogdevil</a>:</p>
<p>- Würden Sie den Informationen in diesem Text vertrauen?</p>
<p>- Ist dieser Text von einem Experten geschrieben,      der sich  mit dem Thema gut auskennt?</p>
<p>- Enthält der Text Fehler in der Rechtschreibung oder in der Grammatik, stilistische oder sachliche      Fehler?</p>
<p>- Bietet der Text mehr Informationen als andere Seiten in den Suchergebnissen?</p>
<p>- Wurde der Artikel gründlich redigiert oder wurde er schlampig und auf die Schnelle erstellt?</p>
<p>- Würden Sie diese Seite mit einem Lesezeichen versehen, an einen      Freund weiterleiten oder empfehlen?</p>
<p>- Wurde die gesamte Webseite mit Sorgfalt und Liebe zum Detail erstellt?</p>
<p>Mehr dazu findet der geneigte Leser direkt im <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2011/05/more-guidance-on-building-high-quality.html" target="_blank">Google-Blog</a>.</p>
<p><strong>Puh. Ziemlich viel Info. Was ist mit Social Media?</strong></p>
<p>Gute Frage, liebe Stimme aus dem Off. Natürlich verzahnt Google seine Produkte untereinander. So wird in den Suchergebnissen über kurz oder lang auch die (schon mögliche) Empfehlungsrate via +1-Button eine Rolle spielen. Diese +1e <img src='http://textblicke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  finden sich auf der Profilseite bei Google+ wieder, wo sie für andere einsehbar sind. Je mehr Sucher einen Link als hilfreich bewerten, indem sie ihm +1 geben, desto wahrscheinlicher ist es (für den Algorithmus), dass das Ergebnis tatsächlich ein guter Treffer ist.</p>
<p><strong>Und nun?</strong></p>
<p>Wenn Sie ein Seitenbetreiber sind, sollten Sie sich mit Ihren Inhalten auseinandersetzen. Sollten die Keyworddichte und die Verlinkungen prüfen. Alles im Lack? Na prima. Panda kann Ihnen nichts, wenn Sie Ihren Lesern echten Mehrwert und gute Qualität bieten.</p>
<p>Alles nicht sooo optimal? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder gehen Sie selbst an die Texte und arbeiten Sie um. <a title="Kontakt zu textblicke Berlin" href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Oder Sie suchen sich jemanden, der das für Sie übernimmt</a>.</p>
<p>Übrigens: Professionelle Texter haben schon immer Texte geschrieben, die Panda überleben würden. <img src='http://textblicke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bevor Sie einen Freiberufler anfragen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 09:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;sollten Sie sich folgendes ansehen. Was Mirko Kaminski in diesem Video anspricht, gilt nicht nur für Werbeagenturen. Im Grunde ist das der Alltag aller freien und kreativen Arbeiter. Am Ende des Clips stellt Kaminski eine entscheidende Frage: &#8220;Arbeitet Ihr Unternehmensberater auch kostenlos?&#8221;. Bei einem Steuerberater, Anwalt, Arzt, Handwerker (&#8230;) käme kaum jemand auf die Idee, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sollten Sie sich folgendes ansehen.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/2wIuunNnEZA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was Mirko Kaminski in diesem Video anspricht, gilt nicht nur für Werbeagenturen. Im Grunde ist das der Alltag aller freien und kreativen Arbeiter. Am Ende des Clips stellt Kaminski eine entscheidende Frage: &#8220;Arbeitet Ihr Unternehmensberater auch kostenlos?&#8221;. Bei einem Steuerberater, Anwalt, Arzt, Handwerker (&#8230;) käme kaum jemand auf die Idee, erst einmal kostenlose Arbeit zu verlangen.</p>
<p>Es käme auch keiner auf die Idee, einem Zahnarzt zu schreiben:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr XYZ, ich habe ein tolles Angebot für Sie. Mein Zahn ist kaputt und ich habe fürchterliche Schmerzen. Es ist wirklich dringend. Ich kann Ihnen zu folgenden Konditionen eine Zusammenarbeit anbieten:</p>
<p>1. Sie reparieren meinen Zahn und ich biete Ihnen dafür ein Zehntel dessen, was Sie normalerweise verlangen würden.</p>
<p>2. Ich möchte die Luxusversion zum Sonderpreis. Also Gold, Keramik und das alles, schmerzfrei natürlich und vor allem möglichst billig.</p>
<p>3. Wenn Sie das gut machen, verspreche ich Ihnen, Sie beim nächsten Zahnschmerz auch wieder zu buchen. Dann allerdings zum Freundschaftspreis, okay?&#8221;</p>
<p>Was &#8220;unsere&#8221; Kunden oft im Hinterkopf haben, wenn sie Freiberufler anfragen ist, dass es zahlreiche Möchtegernprofis gibt, die ihre Arbeit zum Schleuderpreis anbieten. Anbieten können, weil sie nicht davon leben müssen. Weil sie nur ein Taschengeld brauchen.</p>
<p>Was wir Freiberufler uns allerdings fragen (und zukünftige Kunden ebenfalls im Hinterkopf haben) sollten, ist dieses Diagramm:</p>
<p><a href="http://shouldiworkforfree.com/deutsch.htm" target="_blank">Sollte ich kostenlos arbeiten?</a></p>
<p>Ein professioneller kreativer Dienstleister hat (ebenso wie ein Anwalt, Arzt&#8230;) ein Studium hinter sich gebracht, eignet sich (ebenso wie ein Anwalt, Arzt&#8230;) täglich neues Wissen zu seinem Gebiet an, bietet (wie bei weitem nicht jeder Anwalt, Arzt&#8230;) professionellen Kundenservice und arbeitet auch mal am Wochenende für Sie (wie kaum ein Anwalt, Arzt&#8230;). Damit am Ende das Ergebnis steht, das Sie sich erträumt haben. Damit Sie zufrieden sind und vor Freude quieken, wenn Sie Ihre neuen Webtexte oder Flyer sehen. Das ist sein Job. Daraus zieht er nicht nur das Geld für die Miete, sondern auch seine Motivation für gute Arbeit. Eine angemessene Bezahlung ist Teil der Motivation. (Das gilt im Übrigen für alle Sonderangebote dieser Welt: Hinter billig steht auch immer der geringste Einsatz, sowohl materiell als auch motivatorisch.)</p>
<p>Bevor Sie also einen Freiberufler wegen einer kreativen Dienstleistung anfragen, stellen Sie sich selbst die Fragen:</p>
<p>Wie gut soll die Arbeit werden? (Reicht wirklich Abiturientenniveau oder geht es um Ihre Reputation?)</p>
<p>Wie viele Handschläge würden Sie selbst für das Geld tun, das Sie ihm anbieten wollen? (Wenn Sie davon leben müssten.)</p>
<p><a title="Kontakt zu textblicke Berlin" href="http://textblicke.de/kontakt/">Und jetzt freue ich mich auf Ihre Anfragen.</a> <img src='http://textblicke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Texter sind echt unverschämt!</title>
		<link>http://textblicke.de/2011/02/texter-sind-echt-unverschamt/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 10:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema Texter und Preise &#8211; immer wieder. Und es könnte der Eindruck entstehen, als hätten wir Texter nichts anderes zu tun, als den ganzen Tag zu jammern. Ständig fühlen wir uns missverstanden, unterbezahlt und ungerecht behandelt. Das immer wiederkehrende Argument &#8220;Es gibt halt viele von euch, seid halt besser!&#8221; hören wir nahezu täglich. Traurig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema <a href="http://textblicke.de/2010/09/schreiben-kann-doch-jeder-warum-nehmen-texter-dann-so-hohe-preise/" target="_blank">Texter</a> und <a href="http://textblicke.de/ich-unterstutze-die-protextbewegung/" target="_blank">Preise</a> &#8211; immer wieder. Und es könnte der Eindruck entstehen, als hätten wir Texter nichts anderes zu tun, als den ganzen Tag zu jammern. Ständig fühlen wir uns missverstanden, unterbezahlt und ungerecht behandelt.</p>
<p>Das immer wiederkehrende Argument &#8220;Es gibt halt viele von euch, seid halt besser!&#8221; hören wir nahezu täglich. Traurig daran ist: Wir können die Besten sein und es nützt nichts, wenn es jemanden gibt, der es billiger macht.</p>
<p><strong>Kostenlose Probetexte</strong></p>
<p>Vergleiche mögen hinken, aber meine geschätzten Kolleginnen <a href="http://offensichtlich.wordpress.com/2011/02/08/von-steaks-autos-und-milch-oder-nein-hier-gibt-es-nichts-umsonst/" target="_blank">Daniela Warndorf</a> und <a href="http://texterblog.werbetexterin.de/2011/02/06/tach-gibts-hier-was-fur-umme-kostenlose-probetexte/" target="_blank">Nadine Neß</a> haben sich zum Thema kostenlose Probetexte geäußert. Es ist schon faszinierend, wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass ein Texter nicht nur seine Zeit in die Erstellung eines möglichst umfangreichen und genauen Angebotes investiert. Besonders dann, wenn ein Kunde die Angaben macht: &#8220;Webseite, 1500 Wörter, wieviel?&#8221;. Nein, wir mögen doch bitte auch noch unsere Zeit dafür verwenden, selbstverständlich kostenlose Arbeitsproben abzugeben.</p>
<p><strong>&#8220;Praxisbeispiel&#8221;</strong></p>
<p>Nettes Beispiel vor kurzem: Ein Kunde braucht Produktbeschreibungen. Er hat mehrere Texter angefragt und bietet von sich aus an, eine bezahlte Probearbeit als Grundlage seiner Entscheidung zu akzeptieren. Soweit, so außergewöhnlich. Dann kommt das &#8220;Briefing&#8221;. 18 Themen. &#8220;Bis wann können Sie das fertig haben?&#8221; Öhm &#8211; Moment mal. Es war von EINEM Text die Rede. Also schreibe ich EINEN Text. Und höre selbstredend nie wieder von dem Kunden.</p>
<p><strong>Der Texter an sich</strong></p>
<p>Darüber hinaus ist es ebenso faszinierend wie beschämend, wie niedrig der <a href="http://offensichtlich.wordpress.com/2011/01/20/texthonorare-oder-die-sache-mit-dem-vollkornbrot/" target="_blank">Wert für die Arbeit</a> eines Texters (Lektors, Übersetzers&#8230;) angesetzt wird. Es wird davon ausgegangen, dass wir Profis das nebenbei zwischen zwei Gläsern Wein machen, bevor wir uns wieder dem süßen Nichtstun hingeben. Für 15 Minuten Arbeit <a href="http://textblicke.de/2010/12/von-zahlung-und-moral/" target="_blank">berechnen</a> wir dem Kunden dann einfach 5 Stunden. Weiß man doch, dass Texter (Lektoren, Übersetzer&#8230;) alle Betrüger sind.</p>
<p>Das Thema ist bodenlos und auch ich kenne keine Patentlösung dafür. Solange der Preis wichtiger ist als die Qualität wird sich auf diesem Gebiet vermutlich leider nichts ändern.</p>
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		<title>Von Zahlung und Moral</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/12/von-zahlung-und-moral/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 08:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der deutschen Sprache (und allen anderen Sprachen) gibt es die wunderbare Möglichkeit, Wörter miteinander zu verbinden, auf dass die Komponenten zusammen einen völlig neuen Sinn ergeben. Beispielsweise die Worte &#8220;Zahlung&#8221; und &#8220;Moral&#8221;. Während &#8220;Zahlung&#8221; erst einmal nur beschreibt, dass etwas bezahlt wird, verbinden wir mit dem Wort &#8220;Moral&#8221; eine ganze Menge. Gesellschaftliche Normen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der deutschen Sprache (und allen anderen Sprachen) gibt es die wunderbare Möglichkeit, Wörter miteinander zu verbinden, auf dass die Komponenten zusammen einen völlig neuen Sinn ergeben.</p>
<p>Beispielsweise die Worte &#8220;Zahlung&#8221; und &#8220;Moral&#8221;. Während &#8220;Zahlung&#8221; erst einmal nur beschreibt, dass etwas bezahlt wird, verbinden wir mit dem Wort &#8220;Moral&#8221; eine ganze Menge. Gesellschaftliche Normen und Werte. Manch einer schwingt sich zum Moralapostel auf. Andere glänzen mit Doppelmoral. Es gibt Dinge, die auch heute noch als &#8220;moralinsauer&#8221; bezeichnet werden, was wiederum nichts anderes bedeutet, als dass die Moral hier mit erhobenem Zeigefinger droht.</p>
<p>Verbindet man jedoch &#8220;Zahlung&#8221; und &#8220;Moral&#8221; miteinander, schenkt den beiden noch das im deutschen Deutsch so geliebte und im österreichischen Deutsch so verpönte Bindungs-S, so erhält man das Wort &#8220;Zahlungsmoral&#8221;. Und obwohl keiner zugeben würde, dass es ihm an Moral bei Zahlungen fehlt, ist die Zahlungsmoral mancher Kunden ein echtes Problem für Selbstständige und Unternehmer.</p>
<p>Immer, wenn ein Kunde beschließt, seine Rechnung lieber später zu bezahlen, fehlen dem Auftragnehmer, der ja dafür eine Leistung erbracht hat, Gelder für so unwichtige Dinge wie Strom, Telefon, Miete, Lebensunterhalt, Investitionen in die eigene Firma oder in das eigene Wissen. Nicht umsonst geben Rechnungsprogramme verschiedene Zahlarten vor: sofort, innerhalb 14 Tagen und so weiter. In dem Moment, in dem eine Rechnung mit einem derartigen Vermerk versehen wird, rechnet der Auftragnehmer auch mit einem Zahlungseingang innerhalb dieser Frist.</p>
<p>Also, liebe Kunden: Rechnungen sind eine Zahlungsverpflichtung. Wenn wir Selbstständigen eine Nichtzahlung nicht sofort anmahnen, ist das allein unsere Kulanz euch gegenüber. Laut Gesetz dürften wir nach 14 Tagen mahnen. Ihr habt einen Auftrag erteilt, wir haben ihn erfüllt. Im Supermarkt zahlt ihr ja auch sofort und nicht erst in drei Monaten, wenns gerade besser passt.</p>
<p>An dieser Stelle danke ich im Übrigen allen meinen Kunden für ihre interessanten Aufträge und die meist prompten Zahlungseingänge.</p>
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		<item>
		<title>Was genau ist Twitter?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzung Twitter]]></category>
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		<category><![CDATA[Texter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter richtig nutzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was genau ist Twitter und wie nutzt man es richtig? Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, direkt gefolgt von der Frage nach dem Sinn von Twitter. Genauso oft höre ich die Frage &#8220;Was interessiert es mich, wer wann seinen Kaffee trinkt?&#8221;. Zuerst einmal: Es gibt keine richtige oder falsche Nutzung von Twitter. Jeder Benutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was genau ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Twitter</a> und wie nutzt man es richtig?</strong></p>
<p>Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, direkt gefolgt von der Frage nach dem Sinn von Twitter. Genauso oft höre ich die Frage &#8220;Was interessiert es mich, wer wann seinen Kaffee trinkt?&#8221;.</p>
<p>Zuerst einmal: Es gibt keine richtige oder falsche Nutzung von Twitter. Jeder Benutzer definiert diesen Dienst für sich so, wie es ihm am liebsten ist. Die weit verbreitete Meinung, Twitter sei ursprünglich ein reiner Informationsverbreitungsdienst gewesen, ist falsch. Denn Twitter war von Anfang an als Microblogging konzipiert, das heißt, es gab seinen Nutzern von Anfang an 140 Zeichen zur freien Verfügung. Was sie in ihren Tweets ausdrücken, ist allein ihre Wahl.</p>
<p><strong>Informationen sammeln</strong></p>
<p>Mit der Auswahl bestimmter Accounts, denen man &#8220;folgt&#8221;, abonniert man deren Tweets. Welchen Account ich auswähle, ist allein mir überlassen. Möchte ich Twitter nur passiv zum Sammeln von Informationen zu bestimmten Themen nutzen, folge ich nur Accounts, die für mich sinnvolle Informationen verbreiten.</p>
<p><strong>Informationen verbreiten</strong></p>
<p>Besonders bei Firmenaccounts ist es sinnvoll, Twitter aktiv zu nutzen und selbst Informationen zu verbreiten. Das kann in Form von Blogeinträgen geschehen, deren Link man seinen &#8220;Verfolgern&#8221; zur Verfügung stellt. Eine weitere Möglichkeit sind die Retweets, mit denen man Tweets, die man selbst für interessant erachtet, seinen Followern weitergibt. Die dritte und sicher aufwändigste Form ist, sich selbst durchs Internet zu forsten und Links von interessanten Seiten mit einem Kommentar zu posten.</p>
<p><strong>Twitter &#8211; ein soziales Netzwerk?</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Nennung sozialer Netzwerke taucht Twitter immer wieder auf. Doch wie kann ein Dienst, der zur Verbreitung von 140-Zeichenmeldungen ausgelegt ist, als soziales Netzwerk fungieren?</p>
<p>Nun, es ist recht einfach. Ein wesentlicher Teil von Twitter sind die Replies oder Mentions. Indem ich in einen Tweet &#8220;@xyz&#8221; einbaue, weise ich nicht nur meine Follower auf diesen Account hin, der Tweet wird ihm @xyz auch als Erwähnung angezeigt. Er kann dann wiederum entscheiden, ob er darauf reagiert und meinen Account mit einem @textblicke erwähnt.</p>
<p>Auf diese Weise wird Twitter zu einem weltweiten Chatraum. Ich kann mich mit meinen Followern unterhalten, mehr über sie erfahren. Der soziale Aspekt von Twitter ist also &#8211; wie jeder andere Aspekt auch &#8211; optional.</p>
<p><strong>Ja, und was ist Twitter nun?</strong></p>
<p>Ich KANN Twitter als Chat nutzen, MUSS aber nicht. Ich KANN auf Replies reagieren, MUSS aber nicht. Ich KANN nur Informationen sammeln, MUSS mich aber nicht darauf beschränken. Ich KANN nur Informationen verbreiten, MUSS mich aber nicht drauf beschränken. Ich KANN alle Aspekte nutzen, MUSS aber nicht.</p>
<p>Es gibt keine Regeln. Ich entscheide, was Twitter für mich ist. Aber ein Tipp vom Profi: Twitter macht nur wirklich Spaß, wenn man mit seinen Followern in Kontakt kommt. Die soziale Interaktion wird in der Regel auch mit mehr Followern &#8220;belohnt&#8221;. Wer nur verbreitet, wird nur ein Publikum finden. Wer interagiert, kann echten Mehrwert aus Twitter ziehen.</p>
<p>Das interessiert Sie? Sie wollen mehr wissen? Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu textblicke auf, denn textblicke bietet neben Texten und Lektorat auch Beratung zu Social Media und deren Nutzung an.</p>
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		<item>
		<title>Social Media sinnvoll nutzen &#8211; Twitter im Unternehmen</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/09/social-media-sinnvoll-nutzen-twitter-im-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 09:12:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wir haben eine Firmenseite, aber irgendwie kommt da kaum einer hin&#8230;&#8221; &#8211; ein Satz, den ich als Social Media Beraterin immer wieder höre. Dann ist die große Frage: Wie kann ich meine Seite und damit meine Angebote oder Dienstleistungen bekannt machen? Eine wirksame Methode ist immer SEO, also die Optimierung der Texte für Suchmaschinen. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben eine Firmenseite, aber irgendwie kommt da kaum einer hin&#8230;&#8221; &#8211; ein Satz, den ich als <a href="http://textblicke.de/2010/09/social-media-spielerei-oder-chance/" target="_blank">Social Media Beraterin</a> immer wieder höre. Dann ist die große Frage: Wie kann ich meine Seite und damit meine Angebote oder Dienstleistungen bekannt machen?</p>
<p>Eine wirksame Methode ist immer SEO, also die Optimierung der Texte für Suchmaschinen. Dies geschieht in der Regel über Keywords. Der Kunde teilt mir mit, mit welchen Keywords er bei Google gefunden werden möchte und die Texte werden dann von mir nach diesen Vorgaben erstellt. Aus Spargründen setzen viele Unternehmer hier auf Billigkräfte, Texter möchte ich sie kaum nennen. Den Unterschied kann man leicht erkennen: Ist der Text, auf dem man landet, wenn man bei Google den Link anklickt, lesbar oder nicht? Ist er das nicht, waren Discountschreiberlinge am Werk. Ein guter Texter wird immer darauf achten, dass alle Texte sowohl suchmaschinenoptimiert als auch lesbar sind. Der Effekt für Google mag der gleiche sein, aber ein Leser und damit potenzieller Kunde erkennt auch, ob der Text für ihn geschrieben wurde oder nicht. Diese <a href="http://textblicke.de/2010/09/schreiben-kann-doch-jeder-warum-nehmen-texter-dann-so-hohe-preise/" target="_blank">Investition</a> lohnt sich also, denn SEO von Billigkräften führt in vielen Fällen dazu, dass die Texte dann doch noch einmal überarbeitet werden müssen. Wer billig kauft, kauft zweimal.</p>
<p>Nun ist die Seite also optimiert. Bis diese Maßnahmen wirklich greifen, kann es aber eine Weile dauern. Diese Zeit kann und sollte man nicht ungenutzt verstreichen lassen. Es gilt immer: Je mehr Kanäle ich öffne, desto größer ist der Zufluss. Soll heißen: Je öfter mein Name oder der Name meines Unternehmens im Netz auftaucht, desto größer ist die Chance, dass meine Seite besucht wird.</p>
<p>Eine gute Möglichkeit, sich einen Namen im Netz zu machen, ist Twitter. Hier geht es mitnichten nur darum, zu schreiben, wer wann Kaffee trinkt oder ob das Mittagessen geschmeckt hat. Ein guter Twitteraccount versorgt seine Follower, also seine Abonnenten, zum einen mit Informationen (auch von der Konkurrenz übrigens) und reagiert auf Nachfragen der Follower. Das kostet zwar Zeit, aber wenn es richtig gemacht wird, ist es ein sehr wirkungsvolles Instrument fürs (Achtung: kostenlose) Marketing.</p>
<p>Sie wollen mehr erfahren? <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontaktieren</a> Sie textblicke Berlin, denn Berlin ist textsicher.</p>
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		<title>Social Media &#8211; Spielerei oder Chance?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 09:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Social Media hört, denkt meist zuerst an Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ. Wer Twitter hört, denkt oft, was es denn den Rest der Welt angeht, wann ich meinen Kaffee trinke. Richtig eingesetzt allerdings ist Social Media eine Chance für jedes Unternehmen. Das Beste daran ist: Es kostet nichts außer Zeit. Es braucht keinerlei Investitionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Social Media hört, denkt meist zuerst an Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ. Wer Twitter hört, denkt oft, was es denn den Rest der Welt angeht, wann ich meinen Kaffee trinke.</p>
<p>Richtig eingesetzt allerdings ist Social Media eine Chance für jedes Unternehmen. Das Beste daran ist: Es kostet nichts außer Zeit. Es braucht keinerlei Investitionen außer Aufmerksamkeit. Social Media ist darüber hinaus viel mehr als nur eine Fanpage bei Facebook, eine Gruppe im StudiVZ oder ein Account bei Twitter. Bevor ich allerdings hier alles aufzähle, <a href="http://marcbreidbach.posterous.com/social-media-marketing-strategies-that-work-2" target="_blank">lasse ich einen Link sprechen</a>.</p>
<p>Haben Sie gesehen, was man allein mit Social Media erreichen kann? Das wollen Sie jetzt auch? <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Ich helfe Ihnen gern und stehe Ihnen beratend zur Seite</a>.</p>
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		<title>Schreiben kann doch jeder &#8211; warum nehmen Texter dann so hohe Preise?</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 15:59:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Grunde könnte in der Überschrift statt &#8220;Texter&#8221; auch &#8220;Dienstleister&#8221; stehen. Denn das Grundproblem ist und bleibt: Geiz ist geil und für viele Menschen leider auch Alltag. Allerdings herrscht gerade im Segment der Dienstleistungen, die vermeintlich jeder erledigen kann, ein Preiskampf, der seinesgleichen sucht. Meine Erfahrung ist hier: Je größer die Firma, desto geiziger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde könnte in der Überschrift statt &#8220;Texter&#8221; auch &#8220;Dienstleister&#8221; stehen. Denn das Grundproblem ist und bleibt: Geiz ist geil und für viele Menschen leider auch Alltag. Allerdings herrscht gerade im Segment der Dienstleistungen, die vermeintlich jeder erledigen kann, ein Preiskampf, der seinesgleichen sucht. Meine Erfahrung ist hier: Je größer die Firma, desto geiziger ist sie. Kleinere Unternehmen scheinen eher bereit zu sein, für Qualität einmal, dafür aber richtig zu investieren.</p>
<p><strong>Wie jetzt &#8211; Gehalt?</strong></p>
<p>Portale wie MyHammer oder Textbroker haben im Texterbereich dafür gesorgt, dass die Nennung eines realistischen Stundensatzes beim Kunden oft zu einem ungläubigen Stirnrunzeln führt. Bewirbt sich Textine auf ein ihr interessant erscheinendes Projekt, kommt häufig eine Antwort im Stil von: &#8220;Ihre Qualifikationen sind durchaus passend und Ihre Referenzen beeindruckend, nur was genau meinen Sie mit Gehalt?&#8221;</p>
<p>Ein Beispiel aus meinem Alltag: Eine Unternehmensberatung in München suchte für ihren Social Media-Bereich einen &#8220;kreativen Texter für 10-25 Stunden im Monat&#8221;. Die Anforderungen waren angemessen und wie auf mich zugeschnitten, also setzte ich mich am Sonntagabend hin und schrieb eine knackige Bewerbung. Prompt erhielt ich am nächsten Morgen die Bitte um die Angabe meiner Gehaltsvorstellung. Nach Rücksprache mit zwei Kolleginnen veranschlagte ich einen <a href="http://www.akademie.de/fuehrung-organisation/recht-und-finanzen/tipps/finanzwesen/kalkulation.html" target="_blank">durchaus realistischen Stundensatz</a>, der sowohl meine Arbeitszeit abdeckte als auch meinen Kompetenzen gerecht wurde. Die Antwort darauf erfolgte ebenso prompt wie die erste: &#8220;Leider zu teuer.&#8221; Nun gut, ich bin ja durchaus kompromissbereit, also fragte ich einmal nach, was denn ihrer Meinung nach ein geeigneter Satz wäre. Antwort: &#8220;Wir sind momentan bei 12 Euro pro Stunde. Brutto.&#8221;</p>
<p><strong>Rechenspiele</strong></p>
<p>Mal kurz nachgerechnet. Von 12 Euro bleiben dem Texter nach Abzug der Steuer nicht einmal 10 Euro übrig. Wieviele Stunden muss er also arbeiten, um von einem solchen Preis seine Miete, seine Nebenkosten, seine Krankenversicherung, seine Sozialversicherung und seinen Lebensunterhalt bezahlen zu können? Die Firma, die für die Münchner Unternehmensberatung suchte, entschuldigte dies damit, dass sie ja eine &#8220;Zeitarbeitsfirma für Young Professionals&#8221; sei. Braucht demnach ein Absolvent in seinem ersten Job weniger Geld als ein erfahrenerer Texter?</p>
<p>Wenn ein Rohr platzt, wird ein Profi geholt und auch, wenn einem der Preis zu hoch erscheint, wird er zähneknirschend bezahlt. Wenn es jedoch um die eigene Website geht, macht der Neffe, der Photoshop schon mal von weitem gesehen hat, die Grafik, und die Tochter der Nachbarin die Texte, weil sie auf dem Gymnasium Deutsch im Leistungskurs hat. Weil: schreiben kann doch jeder, da muss ich keinen teuren Texter beschäftigen.</p>
<p><strong>Sind Texterinnen einfach zu billig?</strong></p>
<p>Vielleicht liegt es aber auch daran, dass besonders wir Frauen dazu neigen, <a href="http://www.existenzielle.de/cms/Klein-aber--Gruenden-in-Teilzeit/index-b-1-92-1112.html" target="_blank">zu niedrige Preise zu kalkulieren</a>. Es ist wie überall im Leben: gute Qualität kostet Geld, weil dahinter Erfahrung, Kompetenz und Leistung stehen. Wer billig kauft, kauft zweimal. Auch im Textbereich. Also, kommen Sie gleich zum Profi. Kommen Sie zu mir.</p>
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		<title>Bewerbung 2.0?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten sind hart und Jobs immer schwerer zu bekommen. Oft genug reichen eine gute Ausbildung und tolle Qualifikationen nicht mehr aus, um einen gut bezahlten Job zu finden. Vitamin B wird immer wichtiger &#8211; und die Möglichkeiten von Social Media. Das so genannte Web 2.0 mit all seinen Vernetzungsmöglichkeiten bietet auch völlig neue Perspektiven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten sind hart und Jobs immer schwerer zu bekommen. Oft genug reichen eine gute Ausbildung und tolle Qualifikationen nicht mehr aus, um einen gut bezahlten Job zu finden. Vitamin B wird immer wichtiger &#8211; und die Möglichkeiten von Social Media.</p>
<p>Das so genannte Web 2.0 mit all seinen Vernetzungsmöglichkeiten bietet auch völlig neue Perspektiven für die Jobsuche. Mein Fundstück der Woche daher diese Facebook-Ad, die sehr prominent auf meinen Seiten erscheint:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-165" title="Bewerbung 2.0?" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/09/fb-ad-textblicke.bmp" alt="Bewerbung 2.0?" />Klickt man auf diese Ad, landet man auf dem Xing-Profil des jungen Mannes. Ist das nun der Weg, den alle gehen müssen? Sicher nicht, denn spätestens bei der 20. Ad dieser Art wird niemand mehr klicken. Es ist auch fraglich, ob der junge Mann auf diese Weise an einen neuen Arbeitgeber gelangt. Andererseits ist es den Versuch wert, oder?</p>
<p>Social Media und das Web 2.0 sind Neuerungen, an denen auf Dauer niemand vorbeikommen wird. Auch ein Handwerksbetrieb wird über kurz oder lang nicht mehr nur über einen Eintrag in den Gelben Seiten gefunden werden. Schon jetzt googlen viele Menschen ihre Dienstleister eher, als dass sie ein Buch aufschlagen.</p>
<p>Sie wollen mehr zum Thema erfahren und wie Sie Social Media und die Netzwerke für sich nutzen können? Nehmen Sie <a href="http://textblicke.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> zu mir auf, ich berate Sie gern.</p>
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		<title>textblicke auf der Social Media Week &#8211; Impressionen</title>
		<link>http://textblicke.de/2010/02/textblicke-auf-der-social-media-week-impressionen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5.2.2010 fand im Rahmen der Social Media Week in Berlin das Panel &#8220;Social Media &#8211; Marketinginstrument oder Spielwiese der Digital Natives?&#8221; statt. Neben Claudia Helming von DaWanda und Dietrich Pflüger von Scholz&#38;Friends war auch &#8211; textblicke &#8211; Teil der Diskussion. Hier ein paar Impressionen der Veranstaltung:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5.2.2010 fand im Rahmen der Social Media Week in Berlin das Panel <a href="http://textblicke.de/?p=90" target="_blank">&#8220;Social Media &#8211; Marketinginstrument oder Spielwiese der Digital Natives?&#8221; </a>statt. Neben Claudia Helming von DaWanda und Dietrich Pflüger von Scholz&amp;Friends war auch &#8211; textblicke &#8211; Teil der Diskussion.</p>
<p>Hier ein paar Impressionen der Veranstaltung:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-96" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5031-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-97" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5038-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_98" class="wp-caption aligncenter" style="width: 266px"><img class="size-full wp-image-98" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/smw1.jpeg" alt="textblicke in Aktion :)" width="256" height="384" /><p class="wp-caption-text">textblicke in Aktion <img src='http://textblicke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_99" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-99" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5056-300x200.jpg" alt="Die Teilnehmer von links nach rechts: Juliane Weuffen (textblicke), Dietrich Pflüger (Scholz&amp;Friends), Claudia Helming (DaWanda), Bastian Koch (keksbox, Moderation)" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die Teilnehmer von links nach rechts: Juliane Weuffen (textblicke), Dietrich Pflüger (Scholz&amp;Friends), Claudia Helming (DaWanda), Bastian Koch (keksbox, Moderation)</p></div>
<div id="attachment_100" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-100" src="http://textblicke.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_5058-300x200.jpg" alt="Interaktives Panel: Vom Publikum aufs Podest - @jensbest" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Interaktives Panel: Vom Publikum aufs Podest - @jensbest</p></div>
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